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Die Lkw-Sparte der Wolfsburger könnte doch noch vor der Sommerpause an der Börse vorfahren: Grundsätzlich sei VW zu diesem Schritt bereit – vorbehaltlich der gewohnten Bedenken hinsichtlich der Kapitalmarktentwicklung.

Erst vor wenigen Monaten wurde das Traton-Projekt IPO auf Eis gelegt – zumindest nach außen hin, offiziell. Jetzt jedoch könnte es zügig gehen, wollen informierte Kreise wissen.

Bis zu einem Viertel von Traton, ein Konglomerat aus den Tochtergesellschaften MAN, Scania und einer brasilianischen Einheit, könnten an die Börse gebracht werden: Das wären 5 bis 6 Mrd. EUR.

Für das geplante IPO waren neben der Deutschen Bank bereits internationale Banken mit an Bord geholt worden: So wurden die Investmentbanken Citi, Goldman Sachs und JP Morgan mandatiert.

Unsicherheiten bleiben wegen des seit Anfang Mai schon wieder etwas wackeligen Kapitalmarktes: Die bisherigen Jahresgewinne im DAX sind fast wieder verschwunden. Auch dass 80% der Vorjahres-IPOs am Ende des Jahres im Minus lagen, macht Investoren aktuell nicht gerade unbedingt Appetit auf Commitments vor Handelsstart.

Über den Autor

Falko Bozicevic ist Chefredakteur des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für das Portal BondGuide (www.bondguide.de)