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Das Parallelhandelsunternehmen Abacus Medicine hat die Preisspanne für den geplanten Börsengang an der Frankfurter Börse auf 14,50 EUR bis 16,00 EUR je Aktie festgelegt. 

Demnach liegt das Gesamtvolumen des Börsengangs zwischen 71,8 Mio. und ca. 79,2 Mio. EUR; bei einer MarketCap zwischen 160 Mio. und 176,6 Mio. EUR. Die Angebotsfrist wird voraussichtlich morgen beginnen und am nächsten Mittwoch, 29. Mai, enden. Der finale Angebotspreis wird auf Basis eines Bookbuilding-Verfahrens festgelegt.

„Wir sehen uns durch das erhaltene Investorenfeedback in unserer Entscheidung, Abacus Medicine an die Börse zu bringen, bekräftigt. Durch das Listing können Investoren an unserem Wachstumskurs künftig teilhaben. Wir werden in Einkaufskapazitäten und neue Produktlizenzen investieren. Zudem wollen wir die globale Marktpräsenz unseres attraktiven und hochgradig synergetischen Aposave-Geschäfts ausbauen“, betont Flemming Wagner, Gründer und CEO von Abacus Medicine.

Das in Dänemark ansässige Unternehmen plante bereits im Herbst letzten Jahres ein IPO in Frankfurt – legte die Börsenpläne jedoch kurzfristig auf Eis. Im vergangenen Jahr hatte man noch deutlich geringere Emissionserlöse von 40 Mio. EUR angepeilt.
Abacus Medicine wurde 2004 gegründet und ist heute nach eigenen Angaben das am schnellsten wachsende Parallelhandelsunternehmen in Europa mit Schwerpunkt auf verschreibungspflichtige Originalpharmazeutika.

Das Unternehmen verfolgt eine Multi-Markt-Strategie und legt seinen Fokus auf mittel- bis hochpreisige Pharmazeutische Produktsegmente. Zwischen den Geschäftsjahren 2016 und 2018 lag das jährliche Umsatzwachstum laut Unternehmensangaben im Schnitt bei ca. 37%. Im Geschäftsjahr 2018 generierte Abacus Medicine Umsatzerlöse in Höhe von 332,3 Mio. EUR und erzielte dabei ein bereinigtes EBITDA von knapp 10 Mio. EUR

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de