Bildnachweis: EV Digital Invest.

Das Unternehmen EV Digital Invest AG (www.ev-digitalinvest.de) mit seiner Marke Engel & Völkers Digital Invest gilt unter den digitalen Immobilienplattform als eine Premium-Marke, die in den vergangenen Jahren beachtlich gewachsen ist. Anfang Mai folgte der Börsengang. GoingPublic sprach mit Co-CEO Marc Laubenheimer über die weiteren Pläne.

GoingPublic: Herr Laubenheimer, worin besteht das Geschäftsmodell der EV Digital Invest?

Marc Laubenheimer: Wir verstehen uns als digitale Investmentplattform und bieten Privatanlegern und semi-institutionellen Investoren auf einfache Weise die Möglichkeit, in qualifizierte und geprüfte Immobilienprojekte zu investieren. Wir sehen uns als Qualitätsführer im Bereich digitale Immobilieninvestments und verfügen über eine sehr große Immobilienexpertise, die wir nutzen, um die besten Immobilieninvestments für unsere Kunden auszuwählen. Hervorheben möchte ich, dass wir in diese Projekte ‚Seite an Seite‘ mit unseren Anlegern investieren.

Wohnquartier Pasing, München

GoingPublic: Wie stellen Sie einen hohen Qualitätsstandard bei den Projekten sicher?

Der Großteil unseres Teams besteht aus ausgewiesenen Immobilienspezialisten, die Projekte auslesen, bewerten und beurteilen. Um hierzu einen Einblick zu geben: Für ein Projekt, das wir nach Abschluss des Auswahlprozesses auf unsere Plattform stellen, haben wir in der Regel zuvor 20 Investitionsobjekte genau analysiert. Wir sieben also sehr groß und umfangreich aus, weil wir davon überzeugt sind, dass man nur mit einer guten Due Diligence langfristig erfolgreich sein kann.

Das hatte sich zuletzt während der Corona-Krise als richtig herausgestellt, als der eine oder andere Wettbewerber Probleme bekommen hat. Unsere sorgfältige Due Diligence zahlt sich aus. Das hat im Laufe der Zeit auch dazu geführt, dass sich in unserer Investment-Community ein großes Vertrauen gebildet hat und wir dadurch in der Lage sind, immer wieder sehr schnelle Fundings zu bewerkstelligen. Als Rekord haben wir vor einigen Wochen eine Finanzierung in München getätigt, bei der wir über 3 Millionen Euro in 127 Sekunden eingesammelt haben. Erst kürzlich haben wir für 6 Millionen Euro – das bisher größte Finanzierungsprojekt der Plattform – lediglich 4,5 Stunden benötigt.

GoingPublic: Nun kann man sich an Ihren Projekten ab 100 Euro beteiligen? Welche Kundengruppen sprechen Sie damit an?

Richtig, bei uns können Anleger bereits ab 100 Euro investieren. Im vergangenen Jahr stiegen die durchschnittlichen Investitionen pro Projekt um 34 Prozent unter den bereits bestehenden Investoren. Das verleiht unserer Wachstumsstory weitere Dynamik. Die regulatorische Obergrenze für Privatanleger liegt bei 25.000 Euro pro Investitionsobjekt. Eine Kapitalgesellschaft dagegen kann unlimitiert investieren, in der Regel sind das dann Vermögensverwaltungen. Hier hatten wir bisher schon Beispiele, bei denen pro Projekt im 6-stelligen Bereich investiert wurde. Die breite Masse sind aber Kleinanleger, bei denen das Durchschnittsinvestment auf unserer Plattform pro Investition zwischen 3.000 und 3.500 Euro liegt.

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