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Der WILEX-Konzern, bestehend aus der WILEX AG und der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma, hat in den ersten sechs Monaten Umsatzerlöse und Erträge von insgesamt 2,3 Mio. EUR erzielt, 35% mehr als im Vorjahr. Darin enthalten sind Umsatzerlöse in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR), die sich etwa zu gleichen Teilen aus Komponenten der Lizenzvereinbarungen mit den Unternehmen Roche und Link Health sowie dem Servicegeschäft zusammensetzen.

Im Zuge einer Bezugsrechtskapitalerhöhung konnte die WILEX AG darüber hinaus einen Bruttoemissionserlös in Höhe von 4,16 Mio. EUR erzielen, der für die Weiterentwicklung der firmeneigenen ADC-Technologie, insbesondere für den GMP-Transfer der Wirkstoffherstellung verwendet werden soll. Durch die Maßnahme wurde die Finanzierungsreichweite nach eigenen Angaben bis ins zweite Quartal 2016 gesichert.

Bereits im Januar konnte Heidelberg Pharma Fördermittel für die weitere Entwicklung von PSMA-Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten zur Behandlung von Prostatakrebs akquirieren. Das auf 1,8 Mio. EUR geschätzte neue Forschungsprojekt läuft über 30 Monate und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von 0,9 Mio. EUR unterstützt.

Unter dem Strich weist der WILEX-Konzern mit 1,4 Tsd. EUR ein minimal positives Finanzergebnis aus (Vorjahr: -33 Tsd. EUR). Der sogenannte Periodenfehlbetrag für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres wurde damit um 57% auf 1,9 Mio. EUR reduziert.

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