PreOmics entwickelt und produziert Technologien für die Präanalytik von Proben für die Massenspektrometrie. Die Aufarbeitung von Proben für die Massenspektrometrie erfolgt heute in der Regel gemäß hausgemachten Protokollen. Diese Prozesse sind langsam, nicht reproduzierbar, nicht robust und können nicht automatisiert werden. Diese Lösungen sind daher sehr zeit- und kostenaufwändig, was bis hin zum Verlust von kostbaren Proben führen kann.

Robuste und reproduzierbare Ergebnisse in der Probenaufbereitung

PreOmics adressiert diese Probleme durch eine standardisierte Technologie, die robuste und reproduzierbare Ergebnisse in der Probenaufbereitung ermöglicht. Zusätzlich haben die Protokolle einen signifikant reduzierten Arbeitsaufwand verglichen mit herkömmlichen Verfahrensweisen.

Im Rahmen des Seed- Investments mit dem High-Tech Gründerfonds und Business Angels konnten bereits erste Produkte in den Markt gebracht und neue Produkte entwickelt werden. Die Gründer Garwin Pichler und Nils Kulak haben dafür ein Team in den Einrichtungen des IZB in Martinsried aufgebaut und Partnerschaften für die Produktion und Weiterentwicklung geschlossen. Think.Health Ventures führt nun eine weitere Finanzierungsrunde über 3,3 Mio. EUR an, um die weitere Internationalisierung des Geschäfts und die Entwicklung weiterer Produkte zu unterstützen.

Aufbau eines globalen Vertriebs geplant

Dr. Garwin Pichler, Geschäftsführer bei PreOmics: „Weltweit verwenden Kunden unsere Technologien, die eine standardisierte und effiziente Probenvorbereitung für die Proteinanalyse ermöglichen und einen erheblichen Kosten-Nutzen-Vorteil bieten. Mit dem neuen Kapital wollen wir den Ausbau des globalen Vertriebs mit Fokus auf die USA und die Entwicklung neuer Produkte beschleunigen.“

Die Firma wurde im August 2016 mit Intellectual Property aus dem Labor von Matthias Mann am Max-Planck Institut für Biochemie ausgegründet. Seitdem wurden neue Produkte entwickelt, welche mit eigener IP geschützt wurden.

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