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Die Heidelberg Pharma GmbH, eine Tochtergesellschaft der Wilex AG, erhält Forschungsgelder für die weitere Entwicklung von PSMA-Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (antibody drug conjugates – ADCs) zur Behandlung von Prostatakrebs. Das auf 1,8 Mio. EUR geschätzte neue Forschungsprojekt wird über 30 Monate laufen und erhält Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von 0,9 Mio. EUR.

PSMA ist ein Membranantigen, das bei Prostatakrebs überexprimiert wird und das ein attraktives Ziel für die ADC-Technologie darstellt, da es in normalem Gewebe nur sehr niedrig exprimiert und nach der Bindung an den Antikörper gut internalisiert wird. Das Expressionsverhalten von PSMA ist einzigartig, da es bei Prostatakrebs spezifisch überexprimiert wird und wegen seiner Rolle bei der Gefäßbildung von Tumoren auch Möglichkeiten für andere Krebsindikationen bietet.

In Pilotstudien hat Heidelberg Pharma mehrere monoklonale Antikörper, die auf das prostataspezifische Membranantigen abzielen, mit kleinen Molekülen der Amatoxin-Familie gekoppelt und anschließend auf ihre anti-tumorale Wirksamkeit hin geprüft. Die Fördermittel werden für die weitere Entwicklung von PSMA-Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ATACs) eingesetzt.

Dr Jan Schmidt-Brand, CEO/CFO der WILEX AG und Geschäftsführer der Heidelberg Pharma GmbH kommentierte: „ Eine hohe Aktivität von Amanitin-basierten anti-PSMA-ATACs haben wir bereits in Xenograft-Modellen im Prostatakarzinom nachweisen können. Die Daten motivieren uns dazu, diesen Wirkstoff durch IND-vorbereitende Studien bis ins klinische Stadium zu entwickeln.“

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