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Erfolg für Boehringer Ingelheim: Die US-Zulassungsbehörde FDA hat grünes Licht für das Notfallmittel Praxbind gegeben. Ds Medikament fungiert bei Bedarf als Begleitmittel für die Schlaganfall-Pille Pradaxa und soll mögliche Nebenwirkungen ausbremsen. Auch in Europa stehe die Zulassung von Praxbind durch die zuständige Aufsichtsbehörde EMA kurz bevor, wie das Unternehmen Boehringer Ingelheim mitteilte.

Die Schlaganfall-Pille Pradaxa, seit 2010 in den USA und seit 2011 in Deutschland zugelassen, ist nicht unbestritten. In den USA machen Kläger das Medikament für gefährliche Blutungen verantwortlich. Boehringer ließ sich im Zuge dessen bereits auf einen Vergleich in Höhe von 650 Mio. USD ein. Mit der Markteinführung von Praxbind möchte Boehringer Ingelheim daher auch ein Zeichen für die Sicherheit für die Behandlung mit Pradaxa setzen.

Im letzten Jahr erzielte Boehringer Ingelheim mit Pradaxa einen Umsatz von 1,2 Mrd. EUR und damit rund 2% mehr als im Vorjahr. Allerdings waren die Verantwortlichen von einer deutlich höheren Wachstumsrate ausgegangen, die schlussendlich durch die Klagewelle in den USA nicht zustande gekommen sein dürfte.

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