Wie Bayer mitteilte, werde ein Großteil der Patente aus den vergangenen zehn Jahren Forschungsarbeit im Bereich Carbon Nanotubes nun an die Bayreuther FutureCarbon GmbH veräußert. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter Kohlenstoff-basierter Komposite. Finanzielle Details zum Deal wurden bisher nicht veröffentlicht. Laut Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Bayer MaterialScience, besitze diese Technologie gerade für ein ausgewiesenes Spezialunternehmen wie FutureCarbon großes Potenzial. Walter Schütz, bei FutureCarbon für die Geschäftsführung verantwortlich, sieht durch den Kauf der Patente die Möglichkeit zur Erschließung neuer Geschäftsfelder. Bayer MaterialScience hat in den vergangenen Jahren vor allem sichere Herstellungsverfahren und Methoden für das Scale-up der neuen Materialien entwickelt. Zudem hätten Bayer und seine Partner an neuen Katalysatorgenerationen gearbeitet.

Wahl fiel auf FutureCarbon

Nach Aussage von Bayer MaterialScience wären verschiedene Unternehmen an der Nutzung des intellektuellen Eigentums interessiert gewesen, doch FutureCarbon hätte sich als idealer Kandidat für die Übernahme der Patente erwiesen. Die Carbon-Super-Komposite des Unternehmens seien Kombinationswerkstoffe und als Vorprodukte für die weiterverarbeitende Industrie sehr gefragt. Die bei FutureCarbon im industriellen Maßstab gefertigten Kombinationswerkstoffe sollen über die besonderen Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanomaterialien verfügen und die Übertragung dieser Eigenschaften in die makroskopische Welt von realen Anwendungen ermöglichen.

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