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Das biopharmazeutische Unternehmen Atriva Therapeutics aus Tübingen, Spezialist für die Entwicklung von antiviralen Therapien, gab heute den ersten Abschluss seiner laufenden Serie-A-Finanzierungsrunde unter der Leitung von Meneldor und dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) bekannt. Die Firmengründer und das Management nahmen ebenfalls an der Runde teil.

Weitere Mittel für Finanzierung gesucht

Die neuen Mittel sollen für die erste klinische Erprobung des Produktkandidaten ATR-002 verwendet werden, die in diesem Jahr beginnen soll. ATR-002 ist ein Wirt-Targeting-Inhibitor der Virusreplikation bei Influenza und anderen Infektionen der Atemwege bekämpfen soll. Atriva will sich nach eigenen Angaben durch Proof-of-Concept-Versuche weitere Serie-A-Mittel für die Phase-I- und -Phase-II-Entwicklung von ATR-002 sichern.

Im Jahr 2018 schloss Atriva Therapeutics die präklinische Entwicklung von ATR-002 erfolgreich ab und beantragte kürzlich bei einer europäischen Regulierungsbehörde einen wissenschaftlichen Rat, der Leitlinien für das durchgeführte vorklinische Entwicklungsprogramm und die geplante ATR-002-Phase-I-Studie bei gesunden Freiwilligen geben sollte.

MEK-Inhibitoren mit hohem Potenzial

Das Unternehmen bringt ATR-002 nun in Richtung einer vollständigen klinische Entwicklung und konzentriert sich dabei auf Patienten mit Influenza, bei denen ein hohes Risiko für die Entwicklung von Komplikationen besteht. ATR-002 ist ein MEK-Inhibitor, der auf ein grundlegendes zelluläres Protein des Replikationswegs von Influenza verursachenden Viren und anderen respiratorischen Virusinfektionen abzielt. MEK-Inhibitoren haben ein hohes Potenzial als wirksame und sichere antivirale Medikamente gezeigt, um der Notwendigkeit einer neuen, breit wirksamen und resistenzvermeidenden Influenza-Therapie zu begegnen.

Atriva Therapeutics wurde 2015 gegründet. Das Unternehmen ist bestrebt, neue antivirale Therapien gegen verschiedene Virusinfektionen der Atemwege zu entwickeln. ATR-002, das Hauptprodukt von Atriva, ist das erste Wirt-Targeting-Mittel seiner Klasse, das die Virusreplikation bei Influenza und andere Infektionen der Atemwege hemmt, ein Bereich, der einen hohen medizinischen Bedarf darstellt.

Das Unternehmen besitzt fünf Patentfamilien mit einem breiten Anwendungsbereich im Zusammenhang mit der Verwendung von MEK-Inhibitoren für antivirale Therapien und einem späten Ablauf im Jahr 2038.