Die 4SC AG (Frankfurt, Prime Standard: ISIN DE000A14KL72, VSC) hat den Bezugspreis für die laufende Barkapitalerhöhung mit 4,00 EUR pro neuer Aktie festgelegt.

Wie bereits im Juni angekündigt, wurde dieser Preis auf Basis des volumengewichteten Durchschnittskurses (VWAP) der 4SC-Aktie im elektronischen Handelssystem XETRA der Frankfurter Wertpapierbörse vom Beginn der Bezugsfrist am 23. Juni bis zum Handelsschluss des 2. Juli abzüglich eines Abschlags ermittelt. Die derzeit laufende Bezugsfrist für die neuen Aktien soll voraussichtlich am 6. Juli um 24 Uhr (MESZ) enden. Etwaige nicht bezogene neue Aktien sollen demnach im Rahmen von Privatplatzierungen ausgewählten institutionellen Investoren zum Erwerb angeboten werden.

Das Unternehmen beabsichtigt, für die Weiterentwicklung seiner bestehenden Forschungs- und Entwicklungsprogramme, insbesondere die Finanzierung einer geplanten klinischen Phase-II-Studie des onkologischen Leitwirkstoffs Resminostat, bis zu 8,2 Mio. neue Aktien zum Bezug gegen Bareinlagen auszugeben. Die Studie soll Anfang 2016 gestartet werden. Im Erfolgsfall könnten die Daten die Basis für einen Zulassungsantrag auf eine vorläufige Marktzulassung für den europäischen Markt darstellen, so das Unternehmen.

Ferner sollen mit dem neu eingenommenen Kapital die Vorbereitung klinischer Phase-II-Studien mit dem Krebswirkstoff 4SC-202, die Anbahnung von Kooperationen zur klinischen Weiterentwicklung des Krebswirkstoffs 4SC-205 sowie Verhandlungen mit potenziellen Partnern zu sämtlichen Wirkstoffen des Unternehmens damit weiter vorangetrieben werden. Insgesamt soll die Finanzierung der Gesellschaft bis zum erwarteten Vorliegen der Ergebnisse der CTCL-Studie in der zweiten Jahreshälfte 2018 gesichert werden.

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