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Für den 7. März ist die Erstnotiz am Neuen Markt geplant. Begleitet wird der Börsengang vom Konsortialführer HypoVereinsbank sowie von der Baden-Württembergischen Bank und dem Bankhaus Lampe.

Plaziert werden 1,5 Mio. Aktien mit einem rechnerischen Nennwert von 1 Euro. Davon stammen 1,25 Mio. Stück aus einer Kapitalerhöhung und 250.000 Aktien aus dem Besitz abgebender Altaktionäre. Der Greenshoe in Höhe von 225.000 Aktien wird ebenfalls von Altaktionären bereitgestellt.

Das 1992 gegründete und in Niederaichbach ansässige Unternehmen vertreibt IT-Produkte über den Einzelhandel. Zu den Vertriebspartnern gehören unter anderem Kaufhof, Metro Cash & Carry, Pro Markt und die REWE-Gruppe. Neben Desktop PCs und Consumer Electronic werden vor allem Notebooks angeboten. Mit dem Konzept der Just-In-Time-Produktion der bestellten Komponenten hat IPC deutschlandweit die Preis- und Marktführerschaft im Segment für privat genutzte Notebooks erreicht.

Im vergangenen Jahr erzielte IPC ARCHTEC einen Umsatz von 173 Mio. Euro. Dieser soll den Prognosen der konsortialführenden HypoVereinsbank in diesem Jahr auf 310 Mio. Euro steigen. Für das Jahr 2001 wird dann bereits mit 482 Mio. Euro gerechnet. Der Gewinn je Aktie betrug im vergangenen Jahr 0,82 Euro. Dieser soll auf 1,48 Euro in diesem Jahr ansteigen und im Jahr 2001 bereits 2,60 Euro betragen.

Auf Basis des für das Jahr 2001 erwarteten Gewinns errechnet sich ein Emissions-KGV zwischen 18,8 und 20,7. Damit erscheint die Aktie angesichts der Wachstumsraten günstig bewertet. Eine Zeichnung sollte sich daher auszahlen.