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Das Emissionskonsortium besteht aus Paribas (Lead), Bayerischer Landesbank sowie der Bank Julius Bär. Plaziert werden sollen 1,2 Mio. Stückaktien, von denen stammen 1,09 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Der Greenshoe beträgt rund 109.000 Anteile. Die Altaktionäre geben im Rahmen der Emission keine Anteile ab und verpflichten sich ferner zu einer Lock-Up Periode von 5 Jahren.

ATOSS Software wurde 1987 in München gegründet. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Systemen für Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung in Deutschland. Mit der TARIS-Produktfamilie bietet ATOSS Lösungen für das strategische Management der Ressourcen Personal und Zeit an. Die Flexibilität und damit auch die Produktivität der Geschäftsprozesse kann mit den Softwarelösungen von ATOSS deutlich verbessert werden.

Der Umsatz konnte im letzten Jahr von 11,8 Mio. Euro auf 17,9 Mio. Euro gesteigert werden, wobei der Überschuß im gleichen Zeitraum von 0,2 Mio. Euro auf rund 0,8 Mio. Euro ausgeweitet wurde. Das Unternehmen selbst geht von einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung des Umsatzes von etwa 40 % bis 2004 aus. GoingPublic erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg auf etwa 24 Mio. Euro. Im nächsten Jahr dürfte dieser auf etwa 35 Mio. Euro anwachsen. Der Überschuß sollte 2000 auf etwa 1 Mio. Euro ansteigen.

Sollte die Marktdurchdringung wie geplant verlaufen, könnten sich im nächsten Jahr die Investitionen voll auszahlen. Ein Anstieg des Gewinns in die Gegend von 3 Mio. Euro wäre durchaus plausibel. Auf Basis der für 2001 von GoingPublic geschätzten Zahlen ergibt sich zur Emission ein maximales KGV bei etwa 40. Aufgrund der guten Aussichten sowie der für Software-Firmen nicht selbstverständlichen Profitabilität erscheint die Aktie nicht nur zur Zeichnung durchaus aussichtsreich.