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Die EU-Kommission hat die Börsenäquivalenz der Schweizer Börsen für die Zeit nach dem 30. Juni nicht verlängert. Die Folge: Schweizer Aktien, wie z.B. Börsenschwergewichte wie Novartis oder Roche, sind u.a. an der Frankfurter Börse vorerst nicht mehr handelbar.

Die Schweizer Regierung reagiert damit als Gegenmaßnahme auf die Entscheidung der EU-Kommission. EU-Handelsplätze dürfen somit ab dem 1. Juli 2019 keinen Handel mit Schweizer Aktien mehr anbieten. Für Anleger aus der EU, die in Schweizer Werte investieren wollen, entstehen dadurch u.a. erheblich mehr Transaktionskosten.

Betroffen sind insgesamt 182 Schweizer Aktien und Zertifikaten, die im Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Aktien im Regulierten Markt und andere Wertpapiere (Anleihen, Fonds, ETFs oder Derivate wie Investmentzertifikate) sind davon nicht betroffen.

Eine Übersicht, welche Schweizer Titel betroffen sind, finden Sie hier.

Titelfoto: Valerie Potapova – stock.adobe.com

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de