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Der auf Spritzgießtechnik, Reaktionstechnik und Extrusionstechnik spezialisierte Konzern soll die US-Investmentbank Goldman Sachs beauftragt haben, den Börsengang der Unternehmensgruppe vorzubereiten. Das alleinige Mandat an Goldman Sachs sei dabei schon vor einiger Zeit erteilt worden, so ein Pressebericht aus Frankfurter Bankenkreisen. Aufgrund der anhaltenden Irritationen und des weiterhin schlechten Marktumfeldes war der Gang an den Kapitalmarkt jedoch zwischenzeitlich auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Nichtsdestotrotz solle an den Börsenplänen festgehalten werden. Der Ausstieg des Finanzinvestors Madison bei Krauss Maffei sei hierbei beschlossene Sache. „Ein möglicher Börsengang noch vor Jahresende könne zwar nicht ausgeschlossen werden, im gegenwärtigen Umfeld ergebe ein IPO aber keinen Sinn. Das Projekt liegt jetzt erst einmal auf Eis, nach der Sommerpause schaut man sich das wieder an“, kommentierte dem Vernehmen nach eine mit der Materie vertraute Person, die auf die unsichere Situation der Maschinenbaubranche verwies, gegenüber der Presse. Dort mehrten sich die Anzeichen für eine Abschwächung des jahrelangen Booms.