Bildnachweis: SFC Energy AG.
SFC Energy (ISIN: DE0007568578) hat 15 % am singapurischen Anbieter von KI-gestützten Sicherheitslösungen Oneberry Technologies erworben, wie das Unternehmen gestern bekannt gab. Mit der Beteiligung will das Unternehmen seine Präsenz in Südostasien ausbauen, wobei Singapur als regionales Drehkreuz dient. Von Jenny Gspahn
Einstieg in einen Wachstumsmarkt
Oneberry ist ein führender Anbieter von KI-gestützten Sicherheitslösungen für den Schutz kritischer Infrastruktur, Grenzsicherung und Drohnenabwehr sowie autonome Monitoring- und Überwachungssysteme für staatliche und industrielle Kunden. Mit der Beteiligung positioniert sich SFC Energy am Markt für KI-gestützte Sicherheits- und Überwachungslösungen.
In Südostasien verzeichnen beide Unternehmen nach eigenen Angaben eine steigende Nachfrage nach resilienten Energiesystemen, insbesondere für Grenzsicherung, Drohnenabwehr, Crowd-Management, Notfall- und Katastrophenschutzsysteme. Treiber dieser Nachfrage seien geopolitische Spannungen, zunehmende nationale Sicherheitsanforderungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und klimabedingte Risiken.
Technologie-Kombination als Wachstumstreiber
Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehe die Verbindung von SFCs Brennstoffzellentechnologie und den KI-basierten Plattformen von Oneberry. Ziel sei die Entwicklung von Überwachungs- und Sicherheitssystemen, die ohne externe Stromversorgung betrieben werden können. Die Kombination ermögliche emissionsarme, netzunabhängige und autonome Überwachungs- und Monitoring-Lösungen. Besonders in abgelegenen oder kritischen Einsatzgebieten biete dieser Ansatz Vorteile, da die Systeme hohe regulatorische Anforderungen erfüllen sollen.
Im Rahmen der Kooperation wurde ein Projektvolumen von rund 6,6 Mio. EUR vergeben. Dies weist auf bestehendes Interesse an netzunabhängigen Energiesystemen im Sicherheitsbereich hin.
Langfristige Kooperation und Expansion
SFC und Oneberry arbeiten bereits seit etwa 15 Jahren zusammen, wobei mehrere Systeme auf Basis von SFC-Technologie umgesetzt wurden. Singapur diene nach Angaben als regionaler Hub für die Expansion im asiatisch-pazifischen Raum. Mittelfristig planen beide Unternehmen, das gemeinsame Geschäftsmodell auch in Nordamerika und Europa einzuführen.
Dr. Peter Podesser, CEO der SFC Energy AG, betonte: „Mit dem Abschluss der Transaktion vollziehen wir einen wichtigen strategischen Schritt für unsere Expansionsstrategie. Die starke Marktposition in Singapur gilt es nun auszubauen. Der Großauftrag bestätigt die Nachfrage nach zuverlässiger, netzferner Energieversorgung und unterstützt das Wachstum im Jahr 2026.“
Ken Pereira, CEO und Gründer von Oneberry Technologies, ergänzt: „Die dynamisch wachsende Nachfrage nach intelligenten Sicherheitslösungen ist eine Folge geopolitischer und klimatischer Herausforderungen. Unsere KI-gestützten Lösungen, kombiniert mit zuverlässiger Energieversorgung durch EFOY-Brennstoffzellen, bieten eine solide Basis für eine nachhaltige Infrastruktur.“
Fazit
Mit dem Einstieg bei Oneberry stärkt SFC Energy seine Position in einem strukturell wachsenden Markt. Die Verbindung von emissionsarmer Brennstoffzellentechnologie mit KI-basierten Sicherheitslösungen eröffnet neue Perspektiven für skalierbare, autonome Überwachungs- und Sicherheitslösungen – sowohl in Südostasien als auch in anderen internationalen Märkten.
Autor/Autorin
Jenny Gspahn ist Content Managerin für die Kapitalmarkt-Plattform GoingPublic (GoingPublic, HV Magazin, www.goingpublic.de). In ihrer täglichen Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen rund um den Aktienmarkt, aktuelle Börsengänge sowie alle Aspekte rund um die Börsennotiz von Unternehmen.





