Bildnachweis: DEFAMA.

Demnach erzielte die DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG (www.defama.de) im ersten Halbjahr 2022 einem Umsatz von 9,5 Mio. EUR, eine Steigerung um knapp 12% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das EBITDA sank um 25% auf 6 Mio. EUR, das Ergebnis vor Steuern mehr als halbierte sich auf 2,1 Mio. EUR.

Das Nettoergebnis betrug 1,5 Mio. EUR, ein Minus von 60%. Im Vorjahr war der Verkaufsgewinn von Bleicherode enthalten.

Die Funds From Operations (FFO), in denen dieser Ertrag herausgerechnet ist, stiegen um 15% auf 4,0 Mio. EUR. Dies entspricht einem FFO von 0,87 EUR je Aktie.

In den Zahlen enthalten waren im ersten Quartal 2022 die Erträge von 48 Bestandsobjekten. Im zweiten Quartal waren die Objekte Bergkamen und Nordsteimke erstmals enthalten. Ab Mai kam Rondorf hinzu. Im ersten Halbjahr gab es einmalige Kosten für die durchgeführte Kapitalerhöhung. Umgekehrt ergab sich ein positiver Sonderertrag im Zusammenhang mit einer Mietvertragsverlängerung. Bereinigt um diese Effekte wäre der FFO um etwa 17% gestiegen.

Jahresprognose:

Durch das Ergebnis des ersten Halbjahres 2022 und den planmäßigen Abschluss mehrerer Baumaßnahmen – insbesondere Penny in Hamm, Futterhaus in Gardelegen und die Gemeinschaftspraxis in Rendsburg – geht DEFAMA davon aus, die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Unverändert angestrebt wird dabei ein Jahresüberschuss von 3,5 Mio. EUR und ein FFO von 8,5 Mio. EUR, was eine weitere Dividendenerhöhung ermöglichen soll. Mit den getätigten Zukäufen sieht sich das Unternehmen außerdem auf einem guten Weg, auch 2022 erneut ein sehr gutes Ankaufvolumen zu erreichen.

Zusammen mit weiteren Vermietungserfolgen und Projektentwicklungen im Bestand soll der annualisierte FFO bis Ende 2022 auf 10 Mio. EUR steigen. Nach Abschluss aller Transaktionen und in Umsetzung befindlichen Baumaßnahmen liegt diese Kennzahl schon bei über 9,5 Mio. EUR.

Jahres-Chart:

Quelle: www.finanzen.net

Die in Berlin ansässige Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) investiert gezielt in kleine Einzelhandelsobjekte in kleinen und mittleren Städten, überwiegend in Nord- und Ostdeutschland. Wichtigste Kaufkriterien sind je zwei oder mehr bonitätsstarke Filialisten als Ankermieter, möglichst nicht mehr als 10 Mieter und eine Jahresnettomiete von mindestens 100 TEUR. Angestrebt ist dabei stets eine zweistellige Nettomietrendite.
Erklärtes Ziel ist es, langfristig einer der größten Bestandshalter von kleinen Fachmarktzentren in Deutschland zu werden.

Die Aktie notiert im Freiverkehr in München (m:access), Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg. Aktuelle Marktkapitalisierung: 121 Mio. EUR.

DEFAMA steigert alle Kennzahlen in Q1 – (goingpublic.de)

 

Autor/Autorin

Ike Nünchert ist Mitglied des GoingPublic-Redaktionsteams.