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In den USA ist der Test des neuen Ebola-Impfstoffes des britischen Arzneimittel-Konzerns GlaxoSmithKline an Menschen nach Angaben der beteiligten Mediziner vielversprechend angelaufen. Innerhalb von vier Wochen hätten demnach 20 Probanden Antikörper gegen das Ebola-Virus entwickelt. Erste vorläufige Ergebnisse wurden auf der Internetpräsenz des „New England Journal of Medicine“ mitgeteilt. Dabei sei es zu keinerlei auffälligen Nebenwirkungen gekommen. Lediglich zwei Probanden hätten kurzzeitig leichtes Fieber bekommen.

Der Wirkstoff Vakzine cAd3-EBO ist einer von zwei aussichtsreichen Kandidaten für eine Impfung gegen Ebola. Die Testreihe läuft seit Anfang September. Insgesamt werden die Probanden über 48 Wochen beobachtet. Der Impfstoff besteht vor allem aus harmlosen Viren, die zunächst genetisch verändert wurden, sodass sie ein bestimmtes Protein des Ebolavirus produzieren. In der Folge regen die Viren das Immunsystem an, Antikörper gegen dieses Protein herzustellen.

Ziel der Tests ist es zunächst, die Verträglichkeit und Sicherheit des Wirkstoffs zu testen. Auch sollen die Untersuchungen Hinweise darauf liefern, wie viel Impfstoff einem Menschen verabreicht werden muss, damit sein Körper die schützenden Ebola-Antikörper produziert. So haben Probanden, denen höhere Dosen verabreicht wurden, auch mehr Antikörper produziert. Auf Basis der positiven Ergebnisse sollen nun umfangreichere Testphasen in Westafrika gestartet werden, etwa in Liberia, wo ein Start jedoch frühestens Anfang kommenden Jahres möglich ist.

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