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Bildnachweis: Single Use Support.

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung hat sich der Tübinger Medizintechnik- und Life-Science-Investor SHS an der Kufsteiner Single Use Support GmbH (SUS) beteiligt. Mit der Unterstützung von SHS sollen das künftige internationale Wachstum des Technologieunternehmens weiter vorangetrieben und die Vertriebsstrukturen ausgebaut werden.

Lebenswichtige Medikamente sicher transportieren

SUS entwickelt und produziert mechatronische Anlagen und Verbrauchsartikel für Flüssigkeitslogistikprozesse in der Life-Science-, Biotech- und Pharmaindustrie. Mit der selbst entwickelten flexiblen und skalierbaren Plattform können beispielsweise hochwertige, lebenswichtige Medikamente in sogenannten Single-Use-Bags unterschiedlicher Hersteller steril und tiefgekühlt rund um den Globus transportiert werden. Vor allem für die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der biopharmazeutischen Industrie und für die Produzenten von zugelassenen Medikamenten kann das Unternehmen damit ein Schnittstellenproblem beim Handling von flüssigen Substanzen in gefrorenem Zustand und bei der Integrität von Einwegsystemen lösen – eine Problematik, die von verschiedenen Zulassungsstellen, etwa in den USA, als relevant wahrgenommen wird.

Die SUS-Produktpalette reicht dabei von Geräten zum Testen der Dichtheit von Transportbehältern und dem Befüllen über das Einfrieren der Flüssigkeiten bis hin zum kontrollierten Auftauen und der Entnahme am Zielort. Der Transport der Flüssigkeiten erfolgt in Beuteln unterschiedlicher Größe, die in einem eigenen Transportsystem befördert werden.

Expansion: USA im Fokus

Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2015 konnte der Umsatz in jedem Jahr mehr als verdoppelt werden. Die Mittel aus der Kapitalerhöhung sollen das Wachstum nun weiter beschleunigen, um Logistik- und Vertriebsstrukturen – auch international – rascher aufzubauen. Bei der Expansion sind insbesondere die USA im Fokus, da dort zahlreiche Zielkunden ihren Sitz haben, und man bereits jetzt nach eigenen Angaben erfolgreich mit US-amerikanischen Kunden zusammenarbeitet.

„Wir ermöglichen Biotech-Unternehmen den Zugriff auf einen neuartigen und besonders sicheren Flüssigkeitslogistikprozess“, so Johannes Kirchmair und Thomas Wurm, Gründer und Geschäftsführer von SUS. „Durch die von uns entwickelten Technologien wird die Patientensicherheit erhöht und Kontaminationsrisiko und Produktverlust minimiert.“