Die Phenex Pharmaceuticals AG hat vom US-Pharmakonzern Gilead Sciences eine 100 Mio. USD-Meilensteinzahlung für ihr von Gilead akquiriertes FXR Programm mit dem klinischen Entwicklungskandidaten GS-9674 erhalten. GS-9674 ist ein synthetischer und nicht-steroidaler FXR-Agonist, der ursprünglich von Phenex entwickelt und dann an Gilead verkauft wurde.

 

Wirkstoff in drei parallelen Phase 2-Studien

Im Dezember 2014 erwarb Gilead das gesamte Farnesoid-XReceptor (FXR)-Forschungsprogramm von Phenex in einem Deal, dessen Gesamtvolumen 470 Mio. USD betrug. GS-9674 stammt aus diesem Programm und ist der von Gilead ausgesuchte klinische Entwicklungskandidat. Er wird in drei verschiedenen Lebererkrankungen getestet, in Patienten mit Nicht-Alkoholischer Steatohepatitis (NASH), in Primärer Biliärer Cholangitis (PBC) und in Primärer Sklerotisierender Cholangitis (PSC). Der Wirkstoff GS-9674 wird nun parallel in Phase 2-Studien in allen drei Indikationen auf seine Wirksamkeit und Verträglichkeit getestet.

 

Thomas Hoffmann, CFO der Phenex, sagte dazu: „Diese Meilensteinzahlung kommt zu einer weiteren Meilensteinzahlung in nicht genannter Höhe von Anfang letzten Jahres hinzu, die anlässlich des Beginns der Phase 1-Studien mit GS-9674 gezahlt wurde.“

 

Phenex wurde im Jahr 2002 gegründet und ist heute eine nicht-börsennotierte Aktiengesellschaft mit Sitz in Ludwigshafen und einem Forschungszentrum in Heidelberg. Das biopharmazeutische Unternehmen erforscht und entwickelt „small molecule“ Wirkstoffe zur Behandlung schwerer Erkrankungen in den Bereichen Leber/Gastrointestinal und Krebs.

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