Die Pharmaindustrie in Nordrhein-Westfalen ist auch 2014 auf Wachstumskurs geblieben: 12.000 Beschäftigte (+ 1,5%) erwirtschafteten einen Umsatz von 5,6 Mrd. EUR (+ 12%). Im ersten Halbjahr 2015 wuchs die Beschäftigung nach Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln sogar noch kräftiger, nämlich um 2,4%. Das berichtet der Verband vfa – Verband Forschender Arzneimittelhersteller.

Dazu sagte vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer: „Nordrhein-Westfalen ist ein Traditionsstandort der Pharmaindustrie und bleibt auf solidem Wachstumskurs. Vom aktuellen Trend der Digitalisierung im Gesundheitswesen kann der Westen besonders profitieren und zu einer Modellregion werden.“

Fischer vwerwies auf die Vorteile des Standortes NRW. So vereint das Bundesland viele Menschen in verschiedenen Lebensräumen,  sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Diese lieferten für Studien belastbare Daten und gute Versorgungsanalysen. Weiterhin umfassen die Telematik-Projekte, die das Land fördert, das ganze Spektrum der ambulanten und stationären Versorgung. Ein dichtes Versorgungs-, Wissenschafts- und Forschungsnetz sowie eine starke Pharma-, Biotechnologie- und Medizintechnikbranche vor Ort vervollständigen die guten Voraussetzungen für die Pharmaindustrie in Nordrhein-Westfalen.

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