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Das Biotechnologie-Unternehmen MOLOGEN hat sein Jahresergebnis für 2014 veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte demnach Fortschritte bei der Weiterentwicklung seiner Krebsimmuntherapien. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zwei Studien mit dem Hauptproduktkandidaten MGN1703 gestartet, nämlich die Zulassungsstudie IMPALA in der Indikation Darmkrebs und die Phase-II-Studie IMPULSE in der Indikation kleinzelliger Lungenkrebs.

Die damit verbundenen erhöhten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sorgten im Ergebnis für einen Verlust von rund 17,1 Mio. EUR, der jedoch bereits im Februar vergangenen Jahres durch eine Kapitalerhöhung von 16 Mio. EUR weitgehend ausgeglichen werden konnte. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2014, geprägt von erhöhten Ausgaben in der Forschung und Entwicklung, belief sich auf einen Verlust von rund 17,1 Mio. EUR für 2014 gegenüber einem Verlust von 10,8 Mio. EUR für 2013. Die F&E-Aufwendungen betrugen demnach 13,3 Mio. EUR, gegenüber 7,9 Mio. EUR aus dem Vorjahr. Nennenswerte Umsätze oder sonstige betriebliche Erträge wurden nicht genannt. Die liquiden Mittel lagen zum 31. Dezember 2014 mit 13,6 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert von 14,8 Mio. EUR.

Im September 2014 wurde darüber hinaus mit der Behandlung des ersten Patienten die Phase-III-Studie IMPALA gestartet. Die Studie soll 540 Patienten aus über 100 Studienzentren aus acht europäischen Ländern rekrutieren und wird von einem internationalen Onkologen-Team begleitet. Die Krebsimmuntherapie MGN1703 ist das Hauptprodukt des Unternehmens und wird zurzeit für die Erstlinien-Erhaltungstherapie bei Darmkrebs (Zulassungsstudie) und Lungenkrebs (randomisierte kontrollierte Studie) entwickelt. Daneben befindet sich MGN1601, eine therapeutische Impfung gegen Nierenkrebs, in der klinischen Entwicklung und hat bereits eine klinische Studie der Phase I/II erfolgreich abgeschlossen.

 

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