Die Medios AG, Lösungsanbieter für Specialty Pharma Arzneimittel, hat erfolgreich neue Aktien bei institutionellen Investoren platziert. Die Mittel aus der Kapitalerhöhung in Höhe von insgesamt rund 15,3 Mio. EUR sollen nun zur weiteren Finanzierung des Wachstums eingesetzt werden. So sollen etwa die Produktionskapazitäten im Bereich der patientenindividuellen Zubereitungen ausgebaut werden.

Grundkapital auf rund 13,7 Mio. EUR erhöht

Im Rahmen der Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital werden insgesamt 1,2 Mio. neue Aktien ausgegeben und das Grundkapital damit um rund 10% auf 13,7 Mio. EUR erhöht. Die Aktien wurden im Rahmen eines beschleunigten Platzierungsverfahrens an institutionelle Investoren zu einem Platzierungspreis von 12,30 EUR je Aktie verkauft. Die Kapitalerhöhung war dabei mehr als zweifach überzeichnet.

Digitalisierung des Specialty Pharma Handels

Der Emissionserlös soll zur Finanzierung der Wachstumsstrategie der Gesellschaft beitragen, die Digitalisierung des Specialty Pharma Handels vorantreiben sowie den weiteren Ausbau des Kundennetzwerkes und Produktangebotes ermöglichen. Zudem soll die Kapitalerhöhung der weiteren Stärkung der Kapitalbasis der Gesellschaft dienen, wie die Medios AG mitteilte.

Neue Aktien ab 1. Januar 2017 gewinnberechtigt

Die neuen Aktien (WKN: A1MMCC, ISIN: DE000A1MMCC8) sind ab dem 1. Januar 2017 gewinnberechtigt. Sie sollen prospektfrei zum Handel im Regulierten Markt an den Wertpapierbörsen in Frankfurt und Hamburg-Hannover zugelassen werden. Die Lieferung und Abrechnung der neuen Aktien findet voraussichtlich am 22. September 2017 statt. Die Transaktion wurde von M.M.Warburg als Sole Lead Manager und Sole Bookrunner begleitet.

Medios gilt als einer der führenden Kompetenzpartner und Lösungsanbieter für Specialty Pharma Arzneimittel in Deutschland. Dabei handelt es sich um Medikamente für Patienten mit seltenen oder chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs, HIV und Hepatits, deren oft personalisierte Therapie wegen individueller Anforderungen langwierig und kostenintensiv ist.

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