labfolder, Anbieter einer digitalen Plattform für Labordatenmanagement, hat sein elektronisches Laborbuch nun auch in französischer Sprache veröffentlicht. Das Laborbuch soll seinen Nutzern ein effizientes Management wissenschaftlicher Daten ermöglichen, die Kollaborations- und Teammanagement-Funktionen entsprechen aller gängigen Industriestandards auf Englisch, Deutsch und von nun an auch auf Französisch.

 

Kollaboration internationaler Teams wird unterstützt

In den meisten Laboren der internationalen Forschung ist Englisch die Standardsprache. Auf regionaler Ebene gesehen fühlt sich jedoch die Mehrheit der Labormitarbeiter wohler bei der Arbeit in ihrer Muttersprache. Nachdem letztes Jahr die deutsche Edition von labfolder veröffentlicht wurde, haben nun Französisch sprechende Kunden die Option die Plattform auf Französisch umzustellen, was auch die Kollaboration innerhalb internationaler Teams erleichtert.

 

Zuletzt gab es einen signifikanten Anstieg multinationaler Kollaborationen mit französischer Beteiligung. Zum Beispiel ist das Centre national de la recherche scientifique (CNRS), Europas größte Organisation für Grundlagenforschung und eines der einflussreichsten globalen Forschungsakteure mit einer Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen, Teil zahlreicher internationaler Kollaborationen und Projekte. Viele der Wissenschaftler forschen an ausländischen Instituten und publizieren ihre Arbeit zusammen mit internationalen Partnern.

 

Steigender Bedarf für effizientes Datenmanagement

Deshalb gibt es einen steigenden Bedarf für effizientes Datenmanagement, welches über Landesgrenzen hinweg genutzt und geteilt werden kann. Mit der Bereitstellung der labfolder-Software in Englisch, Deutsch und Französisch soll sichergestellt werden, dass Sprache keine Hürde für solche Kollaborationen darstellt.

 

„Die Anzahl der europäischen und internationalen Wissenschaftskooperationen steigt rapide und labfolder will hierfür sicherstellen, dass das Laborpersonal an diesen internationalen Kooperationsnetzwerken teilnehmen kann“, so Joris van Winsen, Geschäftsführer der labfolder GmbH. „Für große, transnationale Institutionen bietet labfolder die Option, Spracheinstellungen und Speichervorgaben entsprechend des Bedarfs der lokalen Partner anzupassen. Für öffentlich finanzierte Forschungsinstitutionen gibt es die Möglichkeit komplette Forschungsdatensätze schnell in Publikationsdatenbanken zu übertragen, wie es immer häufiger von den Geldgebern angefragt wird“, sagt labfolder-Geschäftsführer van Winsen.

 

labfolder, im Jahr 2013 gegründet, wird nach eigenen Angaben derzeit international von mehr als 13.000 Wissenschaftlern aller Wissenschaftsbereiche genutzt. Dabei wird das System in akademischen Einrichtungen, industriellen und pharmazeutischen Laboren sowohl in Forschung und Entwicklungslaboren als auch in Analyse- und Produktionslaboren eingesetzt. Das Unternehmen wird von Investoren wie Peppermint Ventures, der IBB Beteiligungsgesellschaft, Vogel Ventures und einem Expertengremium aus Business Angels unterstützt.

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