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Laut Insiderberichten verhandelt der Fresenius-Konzern gemeinsam mit dem  in London ansässigen Private Equity-Unternehmen Permira über den Kauf der Danone-Sparte ´Medizinische Ernährung´. Der Zusammenschluss mit Permira sei nötig, da kartellrechtliche Bedenken einer alleinigen Übernahme der Sparte durch Fresenius behindern könnten. Fresenius betreibt über seine Tochtergesellschaft Kabi bereits eine Sparte, die sich auf die Herstellung von Infusionen und medizinischer Ernährung spezialisiert hat.

Spätestens zum Anfang des neuen Jahres soll die US-Investmentbank Morgan Stanley damit beauftragt werden, einen Käufer für das Geschäft mit Ernährungsprodukten für kranke oder alte Menschen, etwa Flüssignahrung für Bettlägerige, zu suchen. Der Jahresumsatz der Danone-Sparte liegt bei rund 1,3 Mrd. EUR – der Verkaufspreis soll nach dem Willen der Danone-Verantwortlichen bei mehreren Milliarden Euro liegen.

Laut Insidern sind erste Verkaufsgespräche zwischen Danone und dem US-Konzern Hospira scheinen gescheitert, so dass Fresenius im Verbund mit Permira  nun erneut Interesse zeigt. Doch auch ein Börsengang der Danone-Sparte wird nicht ausgeschlossen.

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