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Rund  350 Teilnehmer aus 19 Ländern nahmen am EIT Health Summit am 23. und 24. November 2016 in Barcelona teil. Im Mittelpunkt standen verschiedene Netzwerkmöglichkeiten und die Vorstellung der Aktivitäten und Beteiligungsmöglichkeiten von EIT Health.

 

Coldplasmatech, iSurgeon und MammaScreen räumen ab

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Business Plan Aggregator Wettbewerb. 21 Start-ups in den Kategorien Medtech, Biotech und Digital Health stellten ihre Geschäftsideen im Pitch-Format vor einem großen Publikum und einer Jury, bestehend aus Europäischen Investoren, vor. Diese Start-ups waren durch einen „Best of the Best“-Prozess auf nationaler Ebene vorab ausgewählt worden und jedes EIT Health Co-Location Center (CLC) hatte die Möglichkeit, drei nationale Gewinner in den drei Kategorien vorzuschlagen.

 

Die Start-ups des Deutschen CLC waren Coldplasmatech (Medtech), iSurgeon (Digital Health) und MammaScreen (Biotech). Und sie waren erfolgreich: MammaScreen erhielt den ersten Preis in der Kategorie Biotech, Coldplasmatech war der erste Gewinner in der Kategorie Medtech und iSurgeon erhielt den 2. Platz in der Kategorie Digital Health. Außerdem gewannen Coldplasmatech und MammaScreen den 1. und 2. Platz des Publikumspreises.

Die Deutschen Start-ups (MammaScreen, Coldplasmatech, iSurgeon) und Gewinner in verschiedenen Kategorien zusammen mit Kurt Höller, Director of Business Creation von EIT Health (links) und Kollegen vom CLC Germany nach der Preisverleihung beim EIT Health Summit am 23. November 2016 in Barcelona. Foto: German EIT Health GmbH
Die Deutschen Start-ups (MammaScreen, Coldplasmatech, iSurgeon) und Gewinner in verschiedenen Kategorien zusammen mit Kurt Höller, Director of Business Creation von EIT Health (links) und Kollegen vom CLC Germany nach der Preisverleihung beim EIT Health Summit am 23. November 2016 in Barcelona. Foto: German EIT Health GmbH

Erfolgreich in Medtech, Digital Health und Biotech

Coldplasmatech entwickelte eine neue Lösung in der Wundbehandlung mit kaltem Plasma, das multiresistente Bakterien abtötet und dadurch den Heilungsprozess im Fall von chronischen und infizierten Wunden unterstützt. iSurgeon stellt eine neue Form der visuellen Kommunikation für Chirurgen dar, um schneller, einfacher und zuverlässiger zu kommunizieren mit Hilfe von vergrößerter Wirklichkeit (augmented reality). Und MammaScreen hat einen Labortest zur frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs entwickelt, basierend auf Biomarkern.

 

Alle drei Start-ups waren vom Deutschen CLC während der SHIP- (Ship for Health Innovation Pitches) Veranstaltung am 9. August 2016 in Heidelberg vorab ausgewählt worden, auch basierend auf ihrer vorherigen Leistung, da alle von ihnen bereits andere Preise im Gesundheitsbereich gewonnen hatten (z. B. Life Science meets IT Hackathon oder Science4Life).

 

„Zukunft des Gesundheitswesens in Europa“

Andere interaktive Diskussionsrunden bildeten ebenfalls ein interessantes Netzwerk-Umfeld während der Veranstaltung. Unter dem Thema „Zukunft des Gesundheitswesens in Europa“ diskutierten Redner wie Robert Madelin, Fipra Chief Strategist und ehemaliger Generaldirektor von DG CONNECT und vorher von DG SANTE und Peter Wintlev-Jensen, Senior Policy Officer von DG CONNECT der Europäischen Kommission die Herausforderungen und Prioritäten im Europäischen Gesundheitsbereich, die gemeinschaftliche Ansätze der Zusammenarbeit erfordern.

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