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Der US-Biotech-Konzern Biogen hat aufgrund schlechterer Aussichten für seinen Hoffnungsträger Tecfidera die eigenen Ziele für das laufende Geschäftsjahr senken müssen. Weil sich das Mittel gegen Multiple Sklerose-Erkrankungen schlechter verkauft als erwartet, sei nur noch mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 15,50 und 15,95 USD zu rechnen, wie das Unternehmen mitteilte. Zuvor war das Unternehmen noch mit einem Gewinn von 16,60 bis 17 USD je Aktie ausgegangen. Die Konzernerlöse sinken entsprechend und sollen demnach nur noch um 6 bis 8% zulegen. In der Vergangenheit hatten die Verantwortlichen noch mit einem Zuwachs von 14 bis 16% gerechnet.

Wie Biogen weiter mitteilte, stieg der Biogen-Umsatz im zweiten Quartal um 7% auf 2,6 Mrd. USD. Die Zuwächse bei Tecfidera blieben allerdings hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Lediglich auf dem US-amerikanischen Markt war die Nachfrage für das Mittel zufriedenstellend. Außerhalb der USA sanken die Erlöse vor allem in Deutschland aufgrund des anhaltenden Preisdrucks.

Insgesamt lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 4,22 USD und stieg damit auf 21%, womit die allgemeinen Markterwartungen noch übertroffen wurden. Der Gesamtgewinn im zweiten Quartal des Jahres lag bei 927 Mio. USD.

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