Zum Bankenkonsortium gehören neben der konsortialführenden Landesbank Baden-Württemberg auch die Schwäbische Bank, M.M. Warburg und HSBC Trinkaus & Burkhardt. Plaziert werden 1,43 Mio. Aktien, die in voller Höhe aus einer Kapitalerhöhung stammen. Darüber hinaus steht ein Greenshoe von 0,23 Mio. Aktien zur Verfügung. Diese werden von Altaktionären abgegeben.

Die 1997 gegründete USU AG, Möglingen, entwickelt und vertreibt Software für Knowledge Management, IT-Controlling und die Integration von e-Business-Anwendungen. Neben der Softwarelizenzierung bietet das Unternehmen auch Training und Schulungen. Zum Kundenkreis zählen u.a. Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Infineon, ThyssenKrupp, Karstadt Quelle und Andersen Consulting.

Das Unternehmen erzielte im Rumpfgeschäftsjahr von 1.10.1999 – 31.3.2000 einen Umsatz von 12,2 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2001 (zum 31.3.) sind dann 30 Mio. Euro und für 2002 (zum 31.3.) ca. 41 Mio. Euro geplant. Das EBIT dürfte aufgrund hoher Investitionen im Bereich Knowledge Management im Geschäftsjahr 2001 noch bei -1,2 Mio. Euro liegen und 2002 in dann 0,8 Mio. Euro betragen. Der Gewinn je Aktie soll dann ca. 0,14 Euro betragen. Die Aktie ist mit einem 2002er KUV von ca. 2,5 und einem KGV von knapp 130 bewertet. Im Zeitraum von 2001 bis 2004 werden durchschnittliche jährliche Wachstumsraten von ca. 35 % (CAGR) beim Umsatz erwartet.

Damit erscheint die Aktie fair bewertet, hohe Zeichnungsgewinne sind dennoch nicht wahrscheinlich. Die Aktie eignet sich jedoch als solide Langfristanlage.

Eine ausführliche Analyse finden Sie auch im GoingPublic Magazin 7/00, S. 42.

 

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