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Fragt man Experten für den Bereich Zahlungssicherheit, so sorgt der Name des Unternehmens für leuchtende Augen. Gelten die Produkte des Anbieters von Sicherheitshard- und Software doch als "state of the art". Bedeutende Kooperationen unterlegen dabei die technologische Führerschaft des Unternehmens. Zur weiteren Finanzierung des Wachstums wird im Oktober ein Dual Listing am Neuen Markt und an der Nasdaq angestrebt.

Die Ursprünge
Das Unternehmen wurde bereits 1986 in Irland (Dublin) gegründet. Zu einer Zeit also, zu der die Barzahlung noch als letzte Weisheit im Handel galt. Waren zunächst PoS-Systeme ein Hauptaugenmerk von Trintech, so folgte in den 90er-Jahren eine zunehmende Erschließung der Produktschiene für sichere Zahlungssysteme im Internet. Um diesbezüglich am Puls der Zeit zu sein, wurde 1997 der Hauptsitz des Unternehmens ins Silicon Valley nach Kalifornien verlagert. Ein Großteil der Entwicklungs- und Programmiertätigkeiten findet jedoch weiterhin in Dublin statt, das von IT-Experten bekanntlich als Europas Softwarezentrum bezeichnet wird.

Enorme Bedeutung Deutschlands
Doch auch der deutschen Tochter, der Trintech GmbH in Neu-Isenburg, die 1990 als erste Auslands-Dependance gegründet wurde, mißt das Unternehmen eine hohe Bedeutung zu. Immerhin konnte diese im Geschäftsjahr 1998 mit rund 20 Mio. DM knapp die Hälfte zum Gesamtumsatz beitragen. Für das Jahr 2000 rechnet John McGuire, der Vorstandsvorsitzende (CEO) von Trintech, hier bereits mit einem Umsatz von etwa 60 Mio. DM.

Das Produktportfolio – PoS-Lösungen..
Trintechs Produktphilosophie geht vom Verbraucher als Karteninhaber (z.B. Nutzer einer Visa-Karte) aus. Für die "physische Welt" des elektronischen Bezahlens – wie in Großmärkten, Kaufhäusern oder bei Einzelhändlern – setzt das Unternehmen dabei auf PoS-Terminals der sogenannten Compact 9000 Produktfamilie. In diesem Bereich dürfte Trintech aufgrund seiner führenden Hard- und Softwarelösungen noch 1999 die Marktführerschaft in Deutschland erreichen. Zunehmend soll auch die Ausweitung des Marktes für Point-of-Sale-Lösungen in andere europäische Länder betrieben werden.

…und e-Commerce-Lösungen…
Eine herausragende Kompetenz konnte sich die Gesellschaft im Bereich der sicheren Zahlungslösungen in der virtuellen Welt, sprich Internet, aufbauen. So war Trintech maßgeblich an der Entwicklung bzw. Einführung der beiden wesentlichen Standards für die sichere Abwicklung von e-Commerce-Transaktionen beteiligt. Derzeit am verbreitetsten – insbesondere in den USA – ist das 1995 entstandene Sicherheitsprotokoll Secure Socket Layer (SSL). In Europa dagegen ist der ebenfalls 1995 von Visa und MasterCard sowie unter Mithilfe führender Technologie-Anbieter, darunter Trintech, entwickelte SET (Secure Electronic Transaction)-Standard als führend anzusehen. Der SET-Standard wird zwar von Fachleuten als der sicherere angesehen, doch gilt das Verfahren im Vergleich zu SSL als langsam und komplizierter, weswegen in den USA noch Akzeptanzschwierigkeiten bestehen. Einer möglichen Konkretisierung auf einen, dann maßgeblichen Standard kann Trintech allerdings äußerst gelassen entgegensehen, sind die Produkte des Unternehmens doch zu beiderlei Spezifikationen kompatibel.

…zum sicheren Zahlungsverkehr
Im Bereich der sicheren Online-Zahlungslösungen umfaßt der Trintech-Ansatz dabei drei wesentliche Produkte. Für die Übertragung sicherheitssensitiver Daten (z.B. Kreditkartennummer) zwischen Verbraucher und Internet-Händler dient hierbei das sogenannte NetWallet. Der Händler kann die entsprechenden Daten über die PayWare-Software einlesen und an seine Bank weiterleiten. Für die Finanzinstitute wird mit dem PayGate Net Acquirer eine passende Lösung angeboten, die es letztlich erlaubt, die Zahlungsvorgänge auf sicherem Wege durchzuführen.

Hervorragende Rahmenbedingungen
Neben den weiter deutlich steigenden Absatzmöglichkeiten für PoS-Lösungen – der Anteil des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wird nach verschiedenen Studien in den nächsten Jahren weiter deutlich zulegen können – versprechen vor allem die Rahmenbedingungen im e-Commerce-Bereich exzellente Wachstumsperspektiven. So liegen die Prognosen für das e-Commerce-Volumen in Deutschland 1999 bei rund 300 Mio. DM. Für das Jahr 2002 werden dann bereits Online-Umsätze von über 3 Mrd. DM erwartet – eine Verzehnfachung in nur drei Jahren. e-Commerce dürfte sich somit als Alternative zu traditionellen Vertriebswegen entwickeln. Für die entsprechenden Sicherheitslösungen will dabei Trintech sorgen.

Wichtige Kooperationen als Meilensteine
Bereits sehr früh wurde bei Trintech erkannt, daß sich überlegene Lösungen nur mit starken Partnern auch auf den Märkten durchsetzen lassen. Daher existiert mittlerweile eine ganze Reihe an Kooperationen mit bedeutenden Namen der IT-Branche. Microsoft, SAP, SCM Microsystems, Compaq und Intershop sind hierbei zu nennen. Im Rahmen dessen dürfte sich die Akzeptanz auf den Märkten für Trintech-Produkte deutlich erhöhen.

1A-Investorenkreis
Im Rahmen der letzten Finanzierungsrunde der Trintech-Gruppe – über 20 Mio. US-Dollar an Venture Capital kamen dabei der Gesellschaft zu Gute – beteiligten sich auch mehrere IT-Vorstände am Unternehmen. So zählen neben mehreren US-Finanzinstituten seit Oktober 1998 auch der SAP-Vorstand Hasso Plattner wie auch Robert Schneider, Vorstandsvorsitzender der am Neuen Markt notierten SCM Microsystems Inc., zu den Trintech-Investoren. Da beide Unternehmen auch zu den Kooperationspartnern gehören und Trintech somit bestens beurteilen können, sollte dies als vielversprechend für die Unternehmens- und Produktqualität angesehen werden.

Fazit:
Mit Trintech betritt ein Unternehmen das Parkett des Neuen Marktes, das zu den echten Profiteuren einer zunehmenden Internetnutzung gehören wird. Eine technologisch ausgereifte Produktpalette in Verbindung mit erstklassigen Kooperationen und Kontakten zu weiteren Hard- und Softwareherstellern sollte langfristig ein enormes Wachstumspotential öffnen. Das Ziel, innerhalb der nächsten Jahre zum führenden Unternehmen im Bereich Online-Zahlungssicherheit aufzusteigen erscheint absolut realistisch. Eine abschließende Einschätzung anhand der konkreten Emissionsdaten kann erst in der nächsten GoingPublic-Ausgabe erfolgen, doch an High-Tech-Werten interessierte Investoren dürfen sich bereits jetzt auf eines der "IPO-Highlights" im zweiten Halbjahr freuen.