Das Bankenkonsortium bilden Trinkaus & Burkhardt (Lead), Sal. Oppenheim, WGZ Bank und net.IPO. Emittiert werden 3,3 Mio. Aktien, die aus einer Kapitalerhöhung stammen, zuzüglich eines Greenshoes von 600.000 Stück, der von den Altaktionären bereitgestellt wird. Der Streubesitz wird nach Ausübung des Greeshoes 32,5 % betragen.

Das Unternehmen mit Sitz in Köln entwickelt und vermarktet internetbasierte e-Business-Gesamtlösungen. Unter e-Business versteht das Team der Net AG allerdings nicht nur marketingtechnische Präsenz im Internet, sondern eine konsequente Abbildung aller Geschäftsabläufe im WorldWideWeb. Dabei werden neben selbstentwickelter e-Business-Software auch Beratungsleitungen und Infrastruktur-Services angeboten. Im Geschäftsfeld Software fokussiert sich die Net AG auf die Weiterentwicklung und Vermarktung ihrer Softwarefamilie netc4. Diese ermöglicht Unternehmen die internetbasierte Steuerung sämtlicher firmenübergreifender Geschäftsabläufe.

Die Erlöse aus dem IPO sollen insbesondere in die Bereiche Marketing und Vertrieb fließen. Unter anderem soll das nationale und internationale Vertriebsnetz stark ausgebaut werden. Auch in die Softwareentwicklung soll ein Teil der Gelder investiert werden, um weiterhin state-of-the-art-Lösungen anbieten zu können.

In der Als-Ob-Betrachtung konnte die Net AG im Geschäftsjahr 1999 rund 41 Mio. Euro Umsatz ausweisen. In den nächsten fünf Jahren soll dieser um durchschnittlich 35 % p.a. wachsen. Das EBITDA-Ergebnis von 1999 in Höhe von 2,4 Mio. Euro soll im gleichen Zeitraum sogar um 67 % jährlich gesteigert werden. Auf Basis der 2001-Umsätze ergibt sich ein KUV von etwa 2,3. Damit erscheint die Aktie sehr günstig bewertet. Neben zu erwartenden Zeichnungsgewinnen erscheint auch ein langfristiges Investment interessant.

Eine ausführliche Analyse des Unternehmens finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe 3/2000 des GoingPubic Magazins auf Seite 16.

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