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[01] QUALITATIVE ERFOLGSFAKTOREN DER FINANZKOMMUNIKATION

Die Studie „Corporate Perception on Capital Markets – Qualitative Erfolgsfaktoren der Finanzkommunikation“ der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit Deutschen Post World Net, ING Group, Pfleiderer, PWC und RWE beweist, was viele Investor Relations Experten in ihrer tagtäglichen Arbeit erfahren: Analysten und Investoren bewerten nicht nur Finanzkennzahlen, sondern auch qualitative Eigenschaften, die ihnen Aufschluss über die Zukunftsaussichten eines Unternehmens geben.

Eine langfristige, wertorientierte Strategie, ein zuverlässiges Managementteam und eine transparente Darstellung des Geschäftsverlaufs sind entscheidend für den Ruf, den sich ein Unternehmen über die Jahre am Kapitalmarkt aufbaut. So wird einem Unternehmen, das seine Ergebnisprognosen mehrfach verfehlt hat, weniger Vertrauen geschenkt als einem Unternehmen, das die eigenen Erwartungen stets erfüllt. Darüber hinaus spielen die Unternehmenskultur sowie die Beziehungen zu Kunden, Industrie, Mitarbeitern und Politik eine bedeutende Rolle für die Bewertung eines Unternehmens. Inwiefern ein Unternehmen qualitative Faktoren in seiner Finanzkommunikation berücksichtigt, spiegelt dabei nicht zuletzt die Entwicklung des Aktienkurses wider.

Für die empirische Studie wurden mehr als 200 europäische Analysten und institutionelle Investoren aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und der Schweiz nach den Einflussfaktoren ihrer Unternehmenswahrnehmung befragt.

So stehen laut Studie von den insgesamt 47 qualitativen Einflussfaktoren neben der Langfristigkeit der Strategie auch das Geschäftsverständnis und die Zugänglichkeit der IR-Abteilung ganz oben auf der Prioritätenliste der Befragten.

Mehr Informationen unter http://www.dirk.org/UeberUns/Pressemitteilungen.aspx

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[02] RISIKOBEGRENZUNGSGESETZ IN DER KRITIK

Das vom Kabinett verabschiedete Risikobegrenzungsgesetz steht zur Beratung im parlamentarischen Verfahren an. Mit einer Reihe von Maßnahmen soll der Entwurf die Transparenz verbessern und Finanzinvestoren sollen von unerwünschten Aktionen abgehalten werden.

Das Risikobegrenzungsgesetz schreibt vor, dass Aktionäre mit mindestens zehn Prozent der Stimmrechte künftig offen legen müssen, welche Ziele sie verfolgen und woher ihre Mittel stammen. Gleichzeitig können Investoren ihre Identität nicht mehr hinter Treuhändern oder Banken verstecken. Wer im Aktienregister eingetragen ist, muss auf Anfrage Auskunft geben, ob ihm die Aktien selbst gehören oder für wen die Anteile gehalten werden.

Der Gesetzentwurf erschwert zudem das gemeinsame Vorgehen von Aktionären, das so genannte „acting in concert“. Dies betrifft künftig auch den abgestimmten Kauf von Anteilen sowie das abgestimmte Verhalten im Vorfeld von Hauptversammlungen. Sanktionen drohen zudem Aktionären, die vor einer Hauptversammlung unbemerkt ein Aktienpaket aufbauen. Wer hierbei seiner Meldepflicht nicht nachkommt, kann seine Stimmrechte sechs Monate nicht ausüben.

Allerdings hagelt es von verschiedenen Seiten teils massive Kritik (siehe Verlinkungen).

Mehr Informationen unter http://www.bundesfinanzministerium.de/lang_de/DE/Aktuelles/ http://www.dsw-info.de/DSW-kritisiert-Gesetzentwurf-i.1179.0.html#c2095 http://sdk.softbox.de/stellungnahmen.php?action=detail&sn_beitragID=21 http://www.bdi-online.de/dokumente/pm_risikobegrenzungsgesetz_bdi.doc http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/slink/did/319945/index.html

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[03] IR-TRENDMONITOR

Der gemeinsam von news aktuell, Faktenkontor, CAT Consultants und (erstmals) dem Handelsblatt veröffentlichte IR-Trendmonitor, an dem sich 234 Fach- und Führungskräfte aus der Investor Relations- Branche beteiligt haben, brachte u.a. folgende Ergebnisse:

  • Fast zwei Drittel aller befragten IR-Abteilungen aus Unternehmen erwarten für 2007 unveränderte Budgets gegenüber der ursprünglichen Planung. Jede vierte IR-Abteilung erwartet immerhin einen Zuwachs des Budgets für Finanzmarktkommunikation.
  • Die überwiegende Mehrheit meint, dass Non Financial Data bereits heute sehr wichtig sind.
  • Rund zwei Drittel aller IR-Abteilungen lehnen streng definierte und einheitliche Standards für Pflichtmitteilungen wie XBRL ab und fordern mehr Flexibilität.
  • Die aus der US-Immobilienkrise resultierende Kreditmarktkrise hat kaum spürbare Effekte auf den deutschen IR-Markt.
  • Creditor Relations nehmen in IR-Abteilungen nur einen sehr geringen Anteil der Arbeitszeit ein. Gut jeder zweite Befragte gibt hier an, dass er sich mit diesem Thema zu „fast 0 %“ im Rahmen seiner Arbeit beschäftigt.

Mehr Informationen unter http://www.newsaktuell.de/irtrendmonitor

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[04] PERSONALIEN

Die Rubrik „Personalien“ ist eine Standard-Rubrik des InvestorRelations.de-Newsletters. Bitte senden Sie Ihnen bekannte IR-Personal-News an info@investorrelations.de. Danke!

Linnartz setzt sich ins Glashaus Anke Linnartz (38) übernimmt zum 1.1.2008 die Leitung der IR-Abteilung der Gerresheimer AG. Bei dem Hersteller von Spezialprodukten aus Glas und Kunststoff für die Pharma- & Life Science-Industrie wird sie neben der Equity- auch die Debt-Seite der Investor Relations verantworten. Linnartz kommt von Demag Cranes, deren IR-Arbeit sie nach dem Börsengang des Unternehmens entwickelte. Zuvor leitete sie die IR-Abteilung der GEA Group sowie des IT-Unternehmens MIS. http://www.gerresheimer.de/

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