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Der Online-Möbelhändler Westwing hat heute sein Börsendebüt über die Bühne gebracht: Der erste Kurs lag bei knapp 26,50 und damit leicht über dem Ausgabepreis von  26 EUR. Am frühen Vormittag fiel der Kurs allerdings um rund 11%.

Insgesamt hat das Unternehmen rund 132 Mio. EUR eingenommen und kommt damit auf einen Börsenwert von 518 Mio. EUR. Das Münchener E-Commerce-Haus plant die Erlöse aus dem Börsengang in erster Linie für Investitionen in die Technologieplattform sowie die Kundenerfahrung einzusetzen und das internationale Marktwachstum voranzutreiben. Begleitet wurde der Börsengang von Berenberg und Citigroup.

Westwing zählt nach eigenen Angaben zu den bekannten Marken und Plattformen im Home & Living-E-Commerce in Europa. Mit seinem „Shoppable Magazine“ bietet der Online-Händler eine kuratierte Auswahl an Artikeln rund um das Thema Wohnen an – von der Inneneinrichtung über Textilien und Möbel bis zu Leuchten und Küchenartikeln.

Das Wachstumstempo bei Westwing war in den letzten Jahren rückläufig: 2017 kletterten die Erlöse gegenüber dem Vorjahr nur noch um 6 % auf 265,8 Mio. EUR. Dagegen weiteten sich die Nettoverluste von ca. 25 auf 31,5 Mio. EUR weiter aus. Nach jahrelangen Minuszahlen schreibt die Firma nach eigenen Angaben aber seit dem vierten Quartal 2017 zumindest auf höchster operativer Ebene (EBITDA) schwarze Zahlen.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de