Der im Euronext Paris gehandelte Digitaldienstleister SendR mit Sitz in Hamburg und Satelliten in Berlin, London, Paris und Los Angeles notiert ab morgen an der Berliner Wertpapierbörse.

„Wir haben einige Anfragen und Hinweise von Aktionären – und Aktionären in spe – erhalten, die eine Handelsmöglichkeit in Deutschland wünschen. Dem kommen wir gerne frühzeitig nach; mit der Wahl der Börse Berlin können wir schon jetzt, neben der weiterhin täglich um 15 Uhr stattfindenden Auktion an der Euronext/Paris, einen fortlaufenden Handel realisieren“, betont Henning Thieß, Gründer und geschäftsführender Direktor der SendR SE.

Das für das zweite Halbjahr des laufenden Jahres angekündigte Uplisting an die Alternext, sowie die damit verbundene Notierungsaufnahme an der Frankfurter Börse bleiben laut Unternehmensangaben von dem Listing an der Berliner Börse unberührt. Der Digitaldienstleister habe bereits eine Münchner Kanzlei mit der Erstellung eines Wertpapierprospekts beauftragt.

Seit Januar bereits ist SendR an der Pariser Börse notiert. Im Rahmen des Börsengangs wurden Aktien im Gegenwert von mehr als 2,5 Mio. EUR an drei institutionelle Investoren aus Deutschland platziert.

Mit einem Katalog von über 120.000 Künstlern und mehr als 600.000 Titeln bei über 1 Mrd. Streams ist SendR über seine 100%ige Tochter finetunes ein nach eigenen Angaben führendes unabhängige  Clearing-Haus für die digitale Auswertung von Musikrechten. Das Geschäftsmodell von SendR besteht aus dem Einkauf von Lizenzrechten von Independent Musik-Labels und dem anschließenden Weiterverkauf über ein breites Spektrum von Onlineportalen wie iTunes und Streaming-Plattformen wie Spotify.

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