Der Börsengang wird dem Vernehmen nach ausschließlich durch eine Kapitalerhöhung gespeist. Aus den Beständen der derzeitigen Aktionäre soll nur der Greenshoe stammen. Derzeit hält an der Deutschen Forfait die Forfait Investment GmbH, zu deren Aktionären die drei Vorstands- sowie fünf Aufsichtsratsmitglieder zählen, 47 %. Dieses Paket war zuvor im Besitz des Kreditversicherers Atradius.

Mit 30 % ist M.M. Warburg & CO der zweite Großaktionär. Die Hamburger Privatbank wird zusammen mit Equinet das Konsortium für den Börsengang bilden.Zusammen mit equinet wird die Privatbank als Konsortium den Börsengang organisieren. Die Zeichnungsfrist soll am 14. Mai beginnen und am 22. Mai enden. Am morgigen Freitag will der Börsenkandidat die Preisspanne bekannt geben.

Die Gesellschaft hat im vergangenen Jahr eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von 49 % ausgewiesen. Das Forfaitierungsvolumen angekauften Forderungen aus dem Exportgeschäft stieg 2006 um 18 % auf knapp 1 Mrd. Euro. Die Deutsche Forfait ist auf den Ankauf risikobehafteter Forderungen mittelständischer Unternehmen spezialisiert, die vor allem in Emerging Markets exportieren.