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Das Solarunternehmen Schott Solar will offenbar nicht im Schatten der Deutschen Bahn emittieren. Wie jetzt bekannt wurde, plant das Solarunternehmen seinen Börsengang im Zeitraum von Ende September bis Anfang Oktober durchzuziehen. Der Mainzer Konzern hat auf dem Weg zum Börsengang soeben seine Neustrukturierung abgeschlossen. So wurde die Schott Solarthermie GmbH, eine Tochter der Schott AG, zu 100% in die Schott Solar eingebracht. Das Solarsegment von Schott bündelt nun die Kompetenzen. Nach Firmenangaben sei man das einzige Unternehmen weltweit, welches sowohl Receiver für Solarkraftwerke mit Parabolrinnen-Technologie produziere als auch Komponenten für PV-Anwendungen. Produktionsstandorte sind derzeit Deutschland, Tschechien, die USA und Spanien. Ein weiteres Werk in Mexiko ist in Planung. Bis Ende nächsten Jahres will Schott Solar die Kapazitäten der Receiver-Fertigung auf 1 Gigawatt ausbauen.