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Die Handelslust der Anleger ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Das spiegelt sich insbesondere in der Haltedauer von Aktien wider: 1980 blieben Anleger ihren Aktien noch knapp 10 Jahre treu, nun verkaufen Anleger ihre Papiere im Durchschnitt bereits nach weniger als einem Jahr.

Dies geht aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervor.

  • Anleger halten Wertpapiere im Durchschnitt nur noch 0,8 Jahre im Depot
  • Im Jahr 1980 waren es im Mittel noch 9,7 Jahre
  • Jährliche Handelsvolumina stiegen in letzten 40 Jahren von 0,3 auf 119,9 Bio. USD
  • Umsatzanstieg an deutschen Börsen im Corona-Krisenjahr von bis zu 194%
  • Aktien-Nachfrage-Rekord auf Google

Im selben Atemzug steigen auch die weltweiten Aktienhandel-Volumina stark an. Im vergangenen Jahr betrug dieses 119,9 Bio. USD, vor 40 Jahren waren es hingegen 0,3 Bio. Oder 300 Mrd. USD. Der Handel auf dem Börsenparkett wurde nicht nur schnelllebiger, auch das Ausmaß der Dimensionen hat sich vervielfacht.Haltedauer

Wie die Infografik aufzeigt, hatte die Corona-Krise einen beträchtlichen Einfluss auf die Umsätze an den Börsen: So wurden diesen März an der Deutschen Börse Group rund 31,8 Mrd. EUR mit XTFs umgesetzt. Im Vorjahresmonat waren es etwa 10,8 Mrd. EUR. Auch an den anderen Monaten wurden im Krisenjahr deutlich höhere Volumina gehandelt.

Unterdessen zeigen Daten des Suchmaschinenbetreibers Google, dass sich Aktien zunehmender Beliebtheit erfreuen. Nie war das Suchvolumen für das Begriffspaar „Aktien kaufen“ größer, als im Jahr 2020: Der Google-Trend-Score, der das relative Suchaufkommen angibt, erreichte den Spitzenwert von 100.

„Insgesamt zeigt sich ein deutlicher Wandel des Anlegerverhaltens“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay„Die Expansion der Neo Broker verstärken diesen Trend. Ob die höhere Aktivität der Anleger auch mit höheren Renditen einhergeht, sei dahingestellt“.

Den ausführlichen Beitrag mit weiteren Informationen und Grafiken finden sie hier