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Das hatte man sich anders vorgestellt und sicher anders gewünscht: Praktisch weltweit erlitten die Börsen einen Fehlstart ins frische Jahr.

Nach 2,5% Minus in Hongkong und 4% in Tokyo war auch die Vorgabe für Europa und ab dem Nachmittag für die USA klar: Es ging zunächst mal abwärts.

Etwa 4% büßte der DAX im Tagesverlauf ein,  bleibt aber bei 10.300 Zählern einigermaßen über der Schlüsselmarke. Nicht vergessen werden sollte, dass der deutsche Leitindex im letzten Jahr ca. 10% zulegte und damit auch international eine ganz gute Figur machte.

Wermutstropfen: Noch nie war ein Jahresauftakt schwächer für den DAX. Ist das nun ein Omen oder unbedeutend?

Es waren einmal mehr Wachstumssorgen in Fernost, die für die eingetrübte Stimmung verantwortlich zeichneten. Experten munkeln, dass aufgrund des nunmehr nachhaltig niedrigen Ölpreises auch Aktienbestände – wie auch andere Vermögenswerte – ansonsten wohlhabender Saudis abgebaut würden, wie es scheine. Damit müsse man angesichts des Ölpreises rechnen, wie der eine oder andere Analyst reflektiert.

Ausblick: Der frostige Jahresstart sagt noch nicht viel über das Jahr aus – vergessen Sie den Januar-Indikator oder dergleichen, da mathematisch inkonklusiv und selbstbezüglich. Letzteres bedeutet, dass ein schwacher Januarauftakt natürlicherweise dazu führt, dass das Rest-Jahr es ein wenig schwerer hat als bei einem Null-Auftakt, um die Differenz wieder auszugleichen. Es bedeutet also nichts für den aktuellen Stand der Indizes.

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