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Turbulent startete der DAX ins neue Jahr und erreichte mit rund 9.300 Punkten Mitte Januar seinen tiefsten Stand in den letzten Monaten. Dies hat den Optimismus vieler Finanzexperten gedämpft: Nach einer Umfrage der DAB Bank im Rahmen des Profi-Börsentrends befürchten 21% der befragten Vermögensverwalter einen weiteren Rückgang der Märkte im Februar – im Vormonat gab es hingegen kaum Pessimisten.

Dennoch überwiegt die Anzahl der Optimisten: So rechnen 43% mit einem Anstieg der Märkte, weitere 36% gehen von einer stabilen,  gleich bleibenden Entwicklung aus.  50% der Vermögensverwalter dagegen halten deutsche Aktien aktuell für unterbewertet, 43% für fair und nur 7% für überbewertet. 

Laut Jörg Bohn, Vorstand der Hinkel & Cie. Vermögensverwaltung Frankfurt, seien viele Faktoren für den Kursverfall verantwortlich: „Die Summe der Belastungsfaktoren – Bürgerkriege, die Flüchtlingskrise, der Streit zwischen Iran und Saudi Arabien, Spannungen in der EU, Chinas scharfe Börsenkorrektur und der schwache Ölpreis – haben zu dem Sell-out am Jahresanfang geführt“, erklärt Bohn im Rahmen der DAB Bank-Umfrage.

Die DAB Bank befragt jeden Monat rund 20 unabhängige Vermögensverwalter, nach ihrer aktuellen Einschätzung der Aktienmärkte.

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