Bildnachweis: Börse München.

Die ABO Wind AG aus Wiesbaden, ein Projektentwickler für erneuerbare Energien, ist seit heute im Mittelstandssegment der Börse München m:access gelistet – trotz Coronakrise.

Insgesamt werden knapp 8,5 Mio. Inhaberaktien mit der WKN 576002 im Freiverkehr der Börse München gehandelt. „Wir wollen damit ein deutliches Zeichen setzen, dass wir auch bei Gegenwind unseren Transparenzlevel erhöhen und unsere Anleger bestmöglich informieren wollen“, begründet Dr. Jochen Ahn, Vorstand der der ABO Wind AG, diesen Schritt.

Auch für die Börse München stellt das Listing in den aktuellen Corona-Krisenzeiten ein positives Signal dar. „Die Börse München bewährt sich in der Coronakrise und den daraus folgenden Verwerfungen an den Märkten, alle Systeme funktionieren ordnungsgemäß, und wir freuen uns, dass auch mittelständische Unternehmen weiterhin von den Vorteilen einer Börsennotierung überzeugt sind“, betont Dr. Marc Feiler, Geschäftsführer der Börse München. „Nach dem Ende der Krise werden die Unternehmen jenseits kurzfristiger Staatshilfen und knapper Kreditressourcen auf Eigenkapitel über die Börse angewiesen sein, um wieder in den Wachstumsmodus schalten zu können“, erklärt Feiler. Die Aktie der ABO-Wind AG notiert zusätzlich im Freiverkehr der Börse Hamburg.

ABO Wind ist ein Projektentwickler für erneuerbare Energien. Seit 1996 hat das Unternehmen rund 700 Windenergie-, Solar- und Biogasanlagen mit gut 1.500 Megawatt Leistung ans Netz gebracht. Aktuell arbeiten mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 16 Ländern auf vier Kontinenten an der Entwicklung neuer Wind- und Solarparks mit einer Gesamtleistung von gut zehn Gigawatt.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redaktionsleitern Kapitalmarktmedien bei der GoingPublic Media AG. Ihre Schwerpunktbereiche liegen bei Themen rund um IPOs, Investor Relations, Unternehmensfinanzierung und den Kapitalmärkten in Österreich und der Schweiz.