Bildnachweis: Xpecunia.

An der Stuttgarter Börse werden ab sofort die Aktien des schwedischen Greentech-Pioniers Xpecunia AB (www.xpecunia.se) gehandelt. Die Aktie ist seit 2021 auch am Nordic Growth Market der Börse Stockholm notiert. Aktuelle Marktkapitalisierung: 20,5 Mio. EUR.

Xpecunia baut und betreibt Rechenzentren, die überwiegend autonom mit Solarstrom betrieben werden. Sollte der selbst produzierte Solarstrom nicht ausreichen, greift das Unternehmen auf das schwedische Stromnetz zu und bezieht von dort zu 100% Ökostrom. Die Rechenkapazitäten werden entweder für Cloud Computing-Anwendungen vermietet oder zum Kryptomining eingesetzt.

Gegründet als Projekt im Jahr 2016 und als Unternehmen in 2018, verfügt Xpecunia heute über rund 600 Server und wird seine Solarstromkapazität von derzeit 1,5 MW bis Ende 2022 auf 2,7 MW erhöhen.

Die Rechenzentren werden bislang vor allem für das Mining von Kryptowährungen eingesetzt, wodurch das Unternehmen in der Vergangenheit schnell in die Gewinnzone gelangte. Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung sollen die Rechnerkapazitäten nun zunehmend an externe Kunden vermietet werden. Dies geschieht über die Plattform Vast, so dass das unternehmen selbst keine Vermarktungsrisiken trägt. Mit der Vermietung von Rechnerkapazitäten reagiert Xpecunia auf die wachsende Nachfrage nach Rechenleistungen.

Im Geschäftsjahr 2021 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 3,5 Mio. EUR und verzeichnete dabei ein Ergebnis von ca. 1,1 Mio. EUR. Dafür wurden rund 600 Server eingesetzt. Im Jahr 2022 ist ein Wachstum auf rund 1300 Server geplant. Dies entspricht einem erwarteten Umsatz von umgerechnet ca. 8,1 Mio. EUR und einem erwarteten EBIT von 3,2 Mio. EUR.