Bildnachweis: Wiener Börse.

Im Bild (v.l.n.r.) zu sehen HBMF Magnus Brunner, AT&S CSO Peter Schneider, Wiener Börse CEO Christoph Boschan

Am Dienstag, den 14. Juni 2022, fand die Verleihung des Wiener Börse Preises 2022 statt – der wichtigsten Auszeichnung des österreichischen Kapitalmarktes. Im Rahmen des Börse Preises wurde auch der VÖNIX Nachhaltigkeits-Preis verliehen.

Eine unabhängige Fachjurys bestehend aus Analysten der ÖVFA (ATX-, Mid Cap- und Corporate Bond-Preis), Finanzjournalisten koordiniert durch APA-Finance (Journalisten-Preis) sowie dem VÖNIX-Beirat (Nachhaltigkeitspreis) kürten die Preisträger.

„Es ist großartig, wieder die breite Finanzmarkt-Community im Publikum zu begrüßen und das Scheinwerferlicht auf die Leistungen der Unternehmen des österreichischen Kapitalmarkts zu werfen. Die börsennotierten Unternehmen sind Österreichs Aushängeschilder im globalen Wettbewerb und der Wiener Börse Preis würdigt die herausragenden Entwicklungen,“ so Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse.

Kategorien und Preisträger

ATX-Preis
1. Platz: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG
2. Platz: OMV AG
3. Platz: Wienerberger AG

VÖNIX-Nachhaltigkeitspreis
Kategorie Consumer: Agrana Beteiligungs-AG
Kategorie Financials: BKS Bank AG
Kategorie Industrials: UBM Development AG

Mid Cap-Preis
1. Platz: Frequentis AG
2. Platz: Palfinger AG
3. Platz: AMAG Austria Metall AG

Journalisten-Preis
1. Platz: Erste Group Bank AG
2. Platz: VERBUND AG
3. Platz: Flughafen Wien AG

Corporate Bond-Preis
VERBUND AG

„AT&S überzeugte mit laufender Berichterstattung, umfassender IR-Tätigkeit, erfahrenem Management sowie maximaler Punktezahl bei quantitativen Faktoren wie Kursentwicklung und Liquidität“, meint Friedrich Mostböck, Präsident der ÖVFA, zu Platz 1 in der Bewertung. AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG siegte damit erstmals in der Königsdisziplin ATX-Preis, nachdem das steirische Unternehmen bereits letztes Jahr den dritten Platz in dieser Kategorie erreichte. Die weiteren beiden Plätze des ATX-Preises gingen an OMV AG und Wienerberger AG, die ebenfalls durch ihre Strategie, Berichterstattung und Investor Relations-Tätigkeiten überzeugten.

Peter Schneider, CSO von AT&S, freut sich über die Auszeichnung: AT&S hat sich in den vergangenen Jahren als globaler Technologieführer für Leiterplatten und Substrate etabliert. Neben unseren hervorragenden Mitarbeitern sehen wir vor allem die Börsennotierung als Grundstein für unser gesundes Unternehmenswachstum. Marktpräsenz ist für unseren weiteren Erfolg entscheidend und deshalb bedanken wir uns herzlich bei der österreichischen Kapitalmarkt-Community. Auszeichnungen wie der Wiener Börse Preis ermutigen uns, unseren Weg fortzusetzen.“

In der Kategorie Nachhaltigkeit erhielten im Jahr 2022 Agrana-Beteiligungs AG (Consumer), BKS Bank AG (Financials), und UBM Development AG (Industrials) den Wiener Börse Preis. Sie sind Teil des VÖNIX-Universums und wurden daher für den Nachhaltigkeits-Preis bewertet. „Was mit dem VÖNIX 2005 eine Initialzündung war, ist heute gelebte Praxis – ganz besonders bei den diesjährigen Preisträgern des VÖNIX Nachhaltigkeits-Preises. Die Unternehmen punkteten in ihrem Sektor mit herausragender Nachhaltigkeitsperformance und erzielten so das beste Scoring bzw. den größten Punkteanstieg,“ begründete Andreas Zakostelsky als Vorsitzender stellvertretend für den VÖNIX-Beirat die Wahl.

Der Journalisten-Preis ging an die Erste Group Bank AG, die sich durch besonders professionelle Pressearbeit auszeichnete. Das Unternehmen punktete damit bereits zum dritten Mal in Folge bei der Fachjury, bestehend aus führenden Journalistinnen und Journalisten der Finanz- und Wirtschaftsressorts. Den zweiten sowie dritten Platz in dieser Kategorie erreichten VERBUND AG und Flughafen Wien AG. Der Corporate Bond-Preis ging an VERBUND AG aufgrund unter anderem unverzüglicher Veröffentlichung relevanter Unternehmensereignisse, einem lückenlosen Informationsfluss, Green Finance, nachhaltiger Ausrichtung und dem Vorhandensein eines Ratings. Im Mid Cap-Segment konnte Frequentis AG den ersten Platz für sich entscheiden. Auch Palfinger AG und AMAG Austria Metall AG überzeugten die Fachjury in der Kategorie der mittelgroßen Unternehmen.

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