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Mit einer fünften Finanzierungsrunde haben die bestehenden und neuen Investoren ihr Engagement bei der AMW GmbH aus Warngau bekräftigt. Insgesamt brachten sie sechs Mio. EUR in das Spezialpharma-Unternehmen ein. Die Runde vereinte die Investoren BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft, SHS, KfW, IBG und UnternehmerTum Venture Capital. Zusätzliches Kapital kam vom Wachstumsfonds Bayern, der von Bayern Kapital verwaltet wird.

 

Wachstum für Wirkstoffbehandlung

Die 2008 gegründete AMW entwickelt und vertreibt transdermale Systeme, also Wirkstoffe, die über die Haut in den Körper gelangen. Weiterhin steht das Unternehmen für mit hochwirksamen Wirkstoffen beladene Implantate, die ihren Wirkstoff über Monate gleichmäßig an den Körper abgeben und sich dabei vollständig auflösen.

 

Mit den zusätzlichen Mitteln will die AMW nun das weitere Wachstum und die Entwicklung neuer Produkte an den Standorten in Sachsen-Anhalt und insbesondere in Bayern forcieren. Um dem zunehmenden Bedarf an Produktionskapazitäten Rechnung zu tragen, hat AMW zudem ein weiteres Grundstück erworben, auf dem ein neues Produktionsgebäude entstehen soll. „Im neuen Gebäude sind wir in der Lage unsere Produktionskapazitäten im Bereich Implantate zu verdreifachen“, erläutert AMW-Geschäftsführer Wilfried Fischer.

 

Lukrative Kooperationen mit Big Pharma

Nicht zuletzt weil es gelungen sei, mit namhaften Unternehmen aus den Top 20 der Pharmaindustrie langfristige Verträge abzuschließen, steige die Nachfrage rasch, so Fischer. Seit Monaten werden in Warngau im 3-Schichtbetrieb Pflaster und Implantate in hohen Stückzahlen für den Weltmarkt produziert. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich 2016 innerhalb eines Jahres auf 64 verdoppelt.

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