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Der bayerische Staatssekretär Franz Josef Pschierer hat in der Münchner Residenz den m4 Award verliehen. Mit diesem Preis zeichnet das bayerische Wirtschaftsministerium fünf innovative biomedizinische Forschungsprojekte aus, denen das Potenzial zugeschrieben wird, in eine Unternehmensgründung zu münden. Für die „Pre-Seed-Phase“ vor der Gründung stellt der Freistaat den Gewinnern rund 500.000 EUR für die Dauer von zwei Jahren zur Verfügung.

Den Ursprung hat der m4 Award im „Münchner Spitzencluster m4“, einem von Bund und Land gemeinsam im Großraum München finanzierten Programm zur Förderung der personalisierten Medizin. Mit der Etablierung wurde der Wettbewerb mit den Mitteln des Bayerischen Wirtschaftsministeriums auf den gesamten Freistaat ausgedehnt.

Auch in der dritten Ausschreibungsrunde wurden wieder fünf Gewinnerteams aus bayerischen Universitäten, Forschungseinrichtungen oder Kliniken ausgewählt. Drei der ausgezeichneten Teams entwickeln Immuntherapien der nächsten Generation, die sich gegen Krebserkrankungen richten. Diese nutzen das Immunsystem des Patienten, um die Tumorzellen zu zerstören. Die neuartigen Immuntherapien werden derzeit international intensiv erforscht. Ein weiteres Team arbeitet an Medikamenten zur Behandlung von Fettleibigkeit, die bisher nur unzureichend und oft mit Nebenwirkungen therapierbar ist. Eine fünfte Preisträgerin erstellt eine Software, die die Entwicklung von Medikamenten durch die Analyse großer und diverser Datenmengen unterstützen soll.

BioM, die Netzwerkorganisation der bayerischen Biotechnologie Branche, organisiert den m4 Award seit 2011. Eine Jury hatte im Vorfeld aus 40 Bewerbungen die fünf Gewinner auserkoren. Im nächsten Jahr wird es eine weitere Ausschreibungsrunde mit dem Fokus auf Medizintechnik geben, welche durch den Verein Medical Valley EMN e.V. koordiniert werden wird. In der Folge sollen beiden Organisationen im jährlichen Wechsel des Themenfokus den Wettbewerb organisieren und den Award verleihen.

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