Im Rahmen einer Privatplatzierung hat die in Berlin ansässige Mologen AG etwa 1,5 Millionen neue Aktien zum Preis von 10,20 je Anteilsschein ausgegeben. Käufer waren laut Mologen institutionelle Anleger aus dem europäischen Raum. Den Emissionserlös von 15,7 Mio. EUR will das Biotechnologie-Unternehmen für die Weiterentwicklung seines Krebskandidaten mit der Bezeichnung MGN1703 nutzen. Die Finanzierung der bereits geplanten Studie der Phase III ist damit gesichert.

Noch in diesem Jahr will Mologen seine Krebsimmuntherapie MGN1703 in die letzte Phase der klinischen Prüfung bringen. Laut Mologen Vorstandsvorsitzendem Matthias Schroff hofft man, die ermutigenden Ergebnisse aus früheren Entwicklungsphasen schon bald auch in einer größeren Patientenpopulation zu bestätigen. Zunächst ist eine Evaluierung des Wirkstoffes in Phase III beim metastasierten Kolonkarzinom geplant, weitere Indikationen sollen folgen. Eine Phase-II-Studie bei nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom, die 2013 beantragt worden war, soll ebenfalls in diesem Jahr an den Start gehen.

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