Das Jenaer Unternehmen TrophoSYS entwickelt Systeme, die eine Vielzahl von Lösungen insbesondere im Nutztierzuchtbereich und dabei einen maßgeblichen Beitrag zu einer Verbesserung der Ernährungssituation des Menschen und damit seiner Gesundheit leisten wollen.

Neuer Leadinvestor bei TrophoSYS ist die bm|t beteiligungsmanagement thüringen gmbh, die zusammen mit der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und einem Privatinvestor auf ein innovatives Verfahren zur Separierung von Keimzellen setzen.

Effektive Trennung von Keimzellen ohne manipulative Eingriffe

Mit der neuen Methode will das Unternehmen zu einer qualitativen Verbesserung der Ernährungssituation beitragen, indem durch eine schonende Art und Weise die geschlechterspezifische Zucht von Nutztieren möglich wird. Die Neuentwicklung nutzt dabei nur physiologische Unterschiede auf den Zelloberflächen und ermöglicht die effektive Trennung von Keimzellen ohne manipulative Eingriffe in deren genetisches Material.

Grundsätzlich auf alle Säugetierarten anwendbar

Nachdem die verwendete Technologie grundsätzlich auf alle Säugetierarten anwendbar ist, ergibt sich daraus ein außergewöhnlich hohes Marktpotential. Eine besonders interessante Adaption ist hierbei die Anwendung in der Schweinezucht, die dringend nach schonenden und effektiven Alternativen zur betäubungslosen Kastration sucht und mit dem Verfahren der TrophoSYS eine mögliche Lösung an die Hand bekommen kann.

Moderne Tierhaltung muss naturverträglichen Anforderungen unterliegen

Der Gründer und Entwicklungsleiter der TrophoSYS GmbH, Dr. Stephan König erläutert das Geschäftsmodell wie folgt: „Die moderne Tierhaltung darf nicht nur wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern muss insbesondere auch naturverträglichen Anforderungen unterliegen. Unser Verfahren bietet die Vereinigung aller damit möglichen ökonomischen und ökologischen Aspekte zum Wohle der Tiere, Produzenten und Verbraucher tierischer Produkte.“