Werbung

PantherMedia A15176423Zur europaweiten Vermarktung der NextWave Therapie will die in Kleinmachnow ansässige Medizintechnik-Firma EBS Technologies die in einer 2. Finanzierungsrunde geflossenen 3 Mio. Euro nutzen.

In den Labors von Electrical Brain Synchronisation Technologies kurz EBS Technologies entwickeln Medizintechniker Produkte wie NextWave, die Patienten mit neurologischen Störungen in Folge eines Schlaganfalls oder Hirntraumas helfen sollen. In der jüngst bekannt gegebenen 2. Finanzierungsrunde in Höhe von 3 Mio. Euro engagieren sich Earlybird, als Lead Investor, gemeinsam mit dem BFB Wachstumsfonds Brandenburg der InvestitionsBank des Landes Brandenburg, gemanagt vom der Brandenburg Capital GmbH, sowie die High-Tech Gründerfonds. Da Schlaganfälle die Hauptursache für erworbene Behinderungen im Erwachsenenalter darstellen, ist Earlybird Partner Thom Rasche vom Potenzial der EBS Technologie überzeugt. Da die Behandlung und Rehabilitation von Apoplexen einen hohen Kostenfaktor darstellen, dürfte EBS mit seinem Produkt zudem den Nerv der Zeit getroffen haben. Die Therapie stimuliert über am Kopf angebrachten Elektroden aus dem Tritt geratene Nervenzellen und bringt sie wieder in den richtigen Rhythmus. Bisher fokussiert man sich bei EBS vor allem auf die wichtigsten Apoplex-Folgeschäden, also Seh- und Sprachstörungen. Kornelia Sabel, CEO von EBS Technologies, zeigte sich hocherfreut über die in Medizintechnik erfahrenen Investoren. Die Mittel will Sabel für die CE-Zulassung von NextWave nutzen, außerdem sollen weitere klinische Daten für zusätzliche Indikationen erhoben werden.