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Merck hat heute sein neues M Lab Collaboration Center in Molsheim (Frankreich) offiziell eröffnet. Dieses Kundenkooperationszentrum von Merck ist das erste in Europa und das neunte weltweit. Es bietet biopharmazeutischen Herstellern eine explorative Arbeitsumgebung im engen Austausch mit Wissenschaftlern und Ingenieuren von Merck, um ihre größten Herausforderungen zu lösen und die Entwicklung und Herstellung von neuen Therapien zu beschleunigen.

Prozesse sollen schneller entwickelt werden

„Angesichts der rasant wachsenden Biotechindustrie in Europa und der weltweiten Nachfrage nach kostengünstigen Therapien werden Kunden, die mit uns in diesem neuen Zentrum zusammenarbeiten, von unserer Expertise profitieren, Prozesse für die Arzneimittelherstellung schneller, sicherer und effektiver zu entwickeln“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO des Unternehmensbereichs Life Science heute in Molsheim. „Unsere hiesige Investition wird das zukünftige Wachstum der Biotechbranche in der EMEA beschleunigen.“

Voll ausgestattete Labor- und Besprechungsbereiche

Das neueste, 4.000 Quadratmeter große M Lab Collaboration Center von Merck stellt eine maßgebliche Investition in dieser Region dar. Das 10 Mio. EUR teure Zentrum bietet Kunden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika einen voll ausgestatteten Labor- und Besprechungsbereich für Pilotprojekte und Anwendungen im Labormaßstab ohne GMP-Anforderungen, in dem sie zusammen mit Experten von Merck an ihren dringendsten Herausforderungen im Bereich der Prozessentwicklung arbeiten können, ohne in ihre eigene Produktionslinie einzugreifen.

Merck: Weltweites Netz von M Lab-Kooperationszentren

Das Molsheimer Kundenzentrum ist das neueste im weltweiten Netz von Merck. Weitere M Lab-Kooperationszentren finden sich in den USA, Brasilien, China, Südkorea, Singapur, Japan und Indien, wo es zwei Labore gibt. Die Kunden von Merck arbeiten dort mit den technischen Experten des Unternehmens zusammen, um neue Wege zur Steigerung ihrer Produktivität, Verbesserung ihrer Prozesse und Reduzierung ihrer Risiken zu erforschen. Die Labore für Pilotprojekte und Anwendungen im Labormaßstab sind in einem Bereich untergebracht, der eine echte Produktionsumgebung des Prozesses der Kunden simuliert. Die Kunden bedienen reale Ausrüstung, evaluieren ihre Prozesse und können außerdem an praktischen Schulungen aus dem Bereich Bioprocessing teilnehmen, um bewährte Praktiken und neue Ansätze für die Entwicklung, Optimierung und Aufskalierung von Prozessen kennenzulernen und den weltweiten Technologietransfer zu vereinfachen.

Über den Autor

Holger Garbs ist seit 2008 als freier Redakteur für die GoingPublic Media AG tätig. Er schreibt für die Plattform LifeSciences und das VentureCapital Magazin.