Das Gesundheitswesen steht in den nächsten Jahrzehnten vor tiefgreifenden Veränderungen. Grund dafür seien die zunehmende Digitalisierung und das Voranschreiten der personalisierten Medizin. Zu diesem Ergebnis kamen in Düsseldorf rund 250 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die sich im Rahmen der diesjährigen HEALTH 3.0 zusammenfanden, die am vergangenen Freitag zu Ende ging.

Die Diskutanten waren sich weitgehend einig, dass Deutschland und Europa in Gefahr seien, durch unkoordinierte Regulierung, übertriebenen Datenschutz und langwierige Prozessinnovationen den Anschluss an die internationale Entwicklung zu verlieren und den anerkannt hohen Standard der Versorgung zu riskieren. Dabei kommen immer mehr wichtige Impulse aus der IT-Welt besonders im Bereich der Diagnostik und Therapiesicherheit und aus der Wissenschaft, die durch besondere Aktivitäten der EU starke Entwicklungsimpulse erhält. Immer wichtiger werde daher das interdisziplinäre Zusammenwirken der Politikbereiche, der Ebenen und der unterschiedlichen Akteure. Nur gemeinsame Impulse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft könnten die künftige Entwicklung von Innovationen und deren Implementierung in die Gesundheitswirtschaft unterstützen, um die Versorgungssicherheit der Menschen in Deutschland und Europa zu garantieren.

Für einen Einblick in die internationale Entwicklung sorgte der der China-Abend auf dem Kongress. Nach Eröffnung durch Generalkonsul Feng Haiyang referierte Prof. Xu Mingen von der Hangzhou Dianzi University über den Stand der 3-D-Druck Entwicklung im medizinischen Bereich in China. Die Zuhörer waren sich einig, dass die Beziehungen zu China auf diesem Sektor noch sehr entwicklungsfähig sind.

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