Das Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie IZB in Martinsried und Weihenstephan feiert dieses Jahr sein 20jähriges Jubiläum und blickt auf 150 Firmengründungen zurück. Die im IZB ansässigen Unternehmen arbeiten an der Entwicklung von Medikamenten gegen schwerste Erkrankungen, wie Krebs, Alzheimer und diversen Autoimmunerkrankungen.

Heute international bekannte Unternehmen wie Morphosys, Medigene, Micromet und Suppremol haben ihren Ursprung im IZB. Allein in 2015 konnten IZB-Unternehmen für Ihre Produkte und Dienstleistungen über 280 Mio.EUR über Finanzierungsrunden, Projektfinanzierungen oder Firmenverkäufe einfahren. Mit dem Faculty Club G2B in dem sich die Spitzenforscher des Campus Martinsried und Großhadern austauschen können, ist im IZB darüber hinaus ein neues Kommunikationszentrum auf höchstem Niveau entstanden.

„Wir konnten in diesem Jahr über acht erfolgreiche Finanzierungen berichten. Über 80 Mio. EUR konnten in den letzten sechs Monaten allein die 4SC AG, GNA Biosolutions GmbH, die Pieris AG, die Exosome Diagnostics GmbH, die Leukocare AG und die Crelux GmbH über Finanzierungsrunden einfahren“, freut sich Peter Zobel, seit 19 Jahren Geschäftsführer des IZB. Schon im Frühjahr warb die Rigontec GmbH 4,8 Mio. EUR bei dem zweiten Abschluss ihrer Serie A-Finanzierungsrunde ein. Und schließlich wurde auch die im IZB ansässige Suppremol GmbH für 200 Mio. EUR an das US-Unternehmen Baxalta verkauft.

In den letzten Jahren konnte sich das IZB von 1.000 m2 im Jahre 1995 auf 26.000 m2 Labor- und Bürofläche im Jahre 2015 vergrößern und beinhaltet heute neben zwei Kindergärten auch eine Chemieschule, die neue IZB Residence CAMPUS AT HOME und den Faculty Club G2B (Gateway to Biotech). Derzeit sind rund 60 Biotech-Unternehmen mit über 600 Mitarbeitern auf dem Gelände des IZB angesiedelt.

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