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Unter dem Titel „Towards new horizons – creating critical mass in Europe through international partnerships“ trafen sich rund 160 Teilnehmer aus dem BioRN-Cluster sowie aus der nationalen und internationalen Biotechnologie-Branche zur „BioRN Annual Conference 2015“ am vergangenen Dienstag, zu der auch Vertreter der „Health Axis Europe“ aus Cambridge, Leuven, Maastricht und Kopenhagen gehören.

„Um kontinuierlich Innovationen hervorzubringen, brauchen wir starke Partner und Netzwerke, mit denen wir auf ganz unterschiedliche Arten zusammenarbeiten“, sagte Friedrich Richter, Geschäftsführer AbbVie Deutschland und Vice President Drug Product Development in seiner Eröffnungsrede. Er betonte die überregionale Bedeutung des Netzwerks.

Im Fokus der Konferenz standen Zukunftsprojekte wie „EIT Health“, eines der weltweit größten, öffentlich geförderten Netzwerke im Bereich Gesundheit. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung von Roche Diagnostics Deutschland, stellte das rund 140 Mitglieder starke Konsortium vor, das unter anderem von Mannheim und Heidelberg aus koordiniert wird.

Darüber hinaus wurde das Thema „Open Innovation“ vertieft. Adrian Carter, Corporate Vice President Global Research Networking bei Boehringer Ingelheim, zeigte anhand verschiedener Beispiele darunter das BioMed X Innovation Center in Heidelberg, wie Konzepte für „Crowdsourcing“ und offene, partizipative Innovationsprozesse zur Erforschung neuer Behandlungsansätze genutzt werden können. In ihrem Vortrag beschrieb Elena Fernandez-Kleinlein, Senior Director R&D Consumer Innovation bei Johnson & Johnson, wie eine lokale Forschungs- und Entwicklungsabteilung von einem globalen Innovationsmodell profitieren kann.

Christian Tidona, Geschäftsführer von BioRN betonte unterdessen die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit. „Netzwerke wie die ‚Health Axis Europe‘ helfen uns, für unsere Clusterpartner die passenden internationalen Partner zu finden“, so Tidona.

Nachwuchswissenschaftler von AbbVie, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim und dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) präsentierten zum Abschluss der Veranstaltung ihre Forschungsarbeiten in Form eines Science Slams. Philipp Mann konnte das Publikum mit seinem Vortrag zum Thema „Medizinische Physik in der Strahlentherapie“ überzeugen und bekam anschließend den „BioRN Science Slam Award“ überreicht.

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