Auch wenn ein Vergleich der Geschäftszahlen von 2013 mit den nun berichteten Ergebnissen des Vorjahres nur sehr eingeschränkt möglich ist, sieht die SYGNIS AG optimistisch in die Zukunft. Restrukturierungsmaßnahmen und Kostensenkung hätten die Aufwendungen um 52% gedrückt und das operative Ergebnis um 55% verbessert (beides pro-forma), so die aktuelle Meldung zu den Jahreszahlen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich SYGNIS demnach auf drei Aktivitäten fokussiert – die Sicherung des Finanzmittelbedarfs, den Ausbau der neuen Geschäftsstrategie sowie die Erforschung und Entwicklung neuer Produkte in den Bereichen DNA-Amplifizierung und DNA-Sequenzierung. Darüber hinaus stand die Integration der beiden Standorte nach dem Zusammenschluss im Mittelpunkt.

Zahlen im Vergleich
Der Konzernabschluss 2013 für das am 31. Dezember zu Ende gegangene Geschäftsjahr beinhaltet die konsolidierten Erträge und Aufwendungen der SYGNIS Gruppe nach dem Zusammenschluss (reverse Acquisition). Die Zahlen des Vorjahres beinhalten dagegen die gesamten Geschäftszahlen der X-Pol, während die Zahlen der alten SYGNIS nur für den Monat Dezember 2012 inkludiert waren. Unter der Annahme, die Erträge und Aufwendungen beider Unternehmensteile wären bereits im Geschäftsjahr 2012 vollständig zu berücksichtigen gewesen, ergibt sich folgendes Szenario für das Geschäftsjahr 2013:

Im Vergleich der aktuellen Berichtsperiode mit den Pro-forma-Angaben zeigt sich ein deutlicher Rückgang bei den betrieblichen Aufwendungen um 52% auf nun 4,8 Mio. EUR – 2012 Pro-forma: 9,8 Mio. EUR. Außerdem ist eine deutliche Verbesserung beim operativen Ergebnis sichtbar, bereinigt um den oben erwähnten Effekt. Dieses stieg um 55% auf nunmehr -4,3 Mio. EUR. Börse und Anleger ließen sich von den Zahlen nicht beeindrucken, die SYGNIS-Aktie büßte am Dienstag spürbar auf unter 6 EUR ein

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